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Willkommen auf connection.fishing

Die Interessengemeinschaft Fishing Connection Niederrhein (FCN IG) ist ein Sammelpunkt für Angler, diverse Teams und Gruppierungen vom Niederrhein.
Sie bündelt einen Teil der niederrheinischen Angelszene.

Viel Spaß und Petri Heil!

Wenn zwei sich helfen, freut sich der Dritte

Am vergangenen Samstag durfte ich meinen holländischen Angelgenossen Tim Janssen zusammen mit Nico Breevaart an der Lippe besuchen.
Die beiden wollten schauen, welche großen Friedfische Appetit auf Maden, Caster und Hanf haben. Und tatsächlich gingen den beiden einige stattliche Cypriniden ans Band.

Während der Großdöbel von 2,4 Kilogramm und 54 Zentimetern versorgt und kurz fotografiert wurde, bekam Tim einen harten Biss auf seiner linken Rute. Reflexartig griff ich zum sich krümmenden Stock und spürte schnell barbentypische Kopfschläge in der Rute. Der Drill an dem feinen Barbengerät innerhalb des schnellströmenden Bereichs der Lippe war wirklich erste Sahne!

Wenn zwei sich helfen, freut sich manchmal der Dritte.
So durfte ich an diesem Tag meinen ersten Lippefisch drillen und zum kurzweiligen Landgang überreden.
Die Färbung der Lippebarben ist wirklich bezaubernd. Seht selbst. 🙂

Petri Heil
Euer Kas

Ebro, Po…? RHEIN!

🎣 Die einen fahren zum Ebro, die anderen fahren zum Po und der Flipper… der Flipper fährt zum Rhein. 🎣
Manchmal genügt nur eine Nacht für´s unglaubliche Jahreshighlight. Mr. Rüß konnte zusammen mit seinem Kumpel Aldino glatt vier Waller in einer einzigen Nacht fangen.
Davon zwei Rheinmaschinen 🐋🐋 von sage und schreibe (ACHTUNG!) 230 und 233 Zentimetern! UNGLAUBLICH! Diese Nightsession im Rheinland wird wohl eine der größten Stories des Jahres 2018 verkörpern. Einfach unfassbar!

Tief im Holz

Diese kleinen wilden Schuppis bereiten mir seit ein paar Tagen etwas Kopfzerbrechen. Aufs Futter kommen noch Aktionen – wenn sie auch deutlich abgeflacht sind. Allerdings hing bei mir seit letztem Jahr auch schon der halbe Bestand am Haken. Vielleicht Zeit umzudenken?

Wollte ich machen, und bin ihnen stalkenderweise auf die Schuppen gerückt. Tief im Holz, unter der Rutenspitze, stürzten sie sich nur so auf das Futter – Pellets, Dosenmais, Tigernüsse und neue Boilie-Prototypen wurden nur so verschlungen, ich konnte quasi alle 10 Minuten nachlegen. Aber meint ihr, es fasst auch nur einer den Hakenköder an? Poppies, Partikel, Schneemänner, Sinker, Wafter – sie blieben absolut unberührt. Lediglich eine Schleie hat sich erbarmt.

Ein guter Freund hat mir jetzt seine UW-Kamera geliehen. Den Kollegen werde ich mal kräftig auf den Schlundzahn fühlen 😉 Vielleicht sehe ich so mehr, als mit den bloßen Augen.

BARBENKNALLER

Dass Domenic seit 2017 intensiv der Flusskönigin nachstellt, ist in FCN-Kreisen allgemein bekannt.
Gestern zog Domenic trotz des morgendlichen Regens und lediglich wenigen Stunden Angelzeit mit seinen beiden Feederruten zum Rhein los. Nach zwei bisslosen Stunden wurde er für sein Durchhaltevermögen mehr als belohnt – eine 80 cm lange Rheinbarbe schepperte ihm in den Rutenblank der Heavy Feeder und lieferte einen spektakulären Drill am Strom.

Petri Heil zu diesem kapitalen Traumfisch!


Cold Carps

Ja, wer kennt es nicht? Die Angelmessen zum Jahreswechsel sind vorbei und wir Karpfenangler sind heiß darauf, die ersten Fische des Jahres in den Maschen zusehen.
Doch dadurch, dass die Temperaturen momentan drastisch unter Null liegen, ist es für den ein oder anderen extrem schwer Motivation zu finden, um fischen zu fahren.
Statistisch gesehen klettern in der zweiten Märzwoche die Temperaturen schnell über zehn Grad. So war es auch in diesem Jahr vor dem aktuell erneuten Kälteeinbruch. Dieses Temperaturhoch drang mich dazu, angeln zu fahren. Die Gewässerwahl wurde mir auch recht einfach gemacht, da nur der kleinere Teil meines Hausgewässers wenigstens zur Hälfte eisfrei war.
Einen Tag vor der Session fütterte ich lediglich eine geringe Menge an. Eine Dose Mais, gecrushte Tiegernüsse und eine Hand voll gecrushte 14 mm Scoberrys sollten für genug Aufmerksamkeit reichen.
Am Tag darauf baute ich motiviert mein Tackle auf. An beiden Ruten sollten es ein 14 mm Scoberry und ein kleiner Red Hot Bulled Dumbell richten und meinen heißersehnten „Cold-Carp“ auf die Schuppen legen. Die Sonne war schon verschwunden als ich die Ruten vor die Eiskante flitschte und eine Hand voll Pillen auf den Platz verteilt hatte.
Darauf wollte ich gerade die Abhakmatte klar Schiff machen, als die rechte Rute auch schon abfeuerte.
Nach einem kurzen und knackigen Drill schaute ich mit einem fetten Grinsen zu meinen Kollegen, die mich bei dieser Session begleitet hatten, als der kleine Spiegler sicher auf der Matte lag.
Wir schätzten den Fisch auf etwa 8 Kilo.

Nach ein bis zwei Fotos und Versorgen des Karpfens, flog die Rute wieder zurück auf den Spot.
Die restliche Nacht schwiegen die Bissanzeiger und am nächsten Morgen packte ich ein, aber mit dem Hintergedanken gleich die nächste Nacht zu machen.
Gesagt getan. Noch am selben Tag baute ich wieder alles bei schönen 17 Grad am Nachmittag auf und konnte zu meinem Glück feststellen, dass der komplette See über Tag eisfrei geworden ist. Die Köderwahl fiel auf die gleichen wie am Vorabend, nur die Stelle hab ich anders gewählt. Ich angelte nun im tieferen Bereich des Sees in etwa drei Metern Tiefe.
Als Beifutter gab ich jeweils nur zwei Hände voll gecrushter Boilies über die Spots.
Anders als am Tag davor passierte zu meinem Pech leider nichts, was mich jedoch nicht beunruhigte, aber mich immerhin doch zum grübeln anregte.
Die Nacht über tat sich wieder nichts. Die Bissanzeiger schweigten die ganze Nacht über. Aber am darauf folgenden Morgen wurde ich nicht von meinem Handy-Wecker, sondern vom dumpfen Dauerton der Delkims geweckt. Bereits nach den ersten Fluchten war ich mir sicher: das ist kein Guppy am anderen Ende.
Nach einem längeren Drill konnte ich den massiven Spiegler abschöpfen.
Im Kescher schaute ich auf ein breites Kreuz. Jetzt wusste ich, dass es sich hier um einen der größeren Fische des Gewässers handelt. Der dunkle Freund brachte exakt 14 Kilo auf´s Tacho. Ich war extrem glücklich und hatte nach der kurzen Fotosession a**** kalte Hände, denn die Wassertemperatur betrug immer noch nicht mehr als 6 Grad.

Ich hoffe ihr habt euren ersten Fisch im Jahr 2018 auch schon fangen können, falls nicht: bleibt dran, der Frühling naht!
Tight Lines
Robert Laps

Cold-Carps

Karpfenangeln im Winter ist kein Selbstläufer – viele Blanksessions müssen in Kauf genommen werden.
Dass Hartnäckigkeit hin und wieder mit Erfolg gekrönt wird, beweist Nachwuchsangler Robert Laps beeindruckend.
Hier zwei Exemplare seiner „Cold-Carps“ aus 2018.
Wie genau Robert im Winter vorgeht, das beschreibt er in einem kommenden Bericht für den Successful-Baits-Blog.
Petri Heil!

A long time ago…

Vor langer Zeit schlenderte ich an den Ufern des brachialen Flusses umher. Zusammen mit meiner Zanderkantrute, einer gefüllten Box bunter Gummifische und etwa drei Dutzend gewichtigen Jigköpfen wollte ich den berüchtigten Stromzandern der niederländischen Waal die Stirn bieten.
Ich erinnere mich nur noch vage an jenen Tag…

Spaß beiseite, so schlimm ist es nun wirklich nicht. Doch in der Tat ist mein letzter Besuch am holländischen Rhein bereits Monate her.
Nicht nur das plagende, massive Hochwasser, das zwei Monate lang uns Uferanglern einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, sondern auch diverse Verbandsarbeiten sowie universitäre Aufgaben, hielten mich von regelmäßigen Rhein-Meetings ab.
Trotz des gegenwärtigen Prüfungsstresses war die Sexyness des aktuellen Rheinpegels ein schlagfertiges Argument, um einen Spontantrip zur Waal mit Domenic zu verabreden.
Um 5.55 Uhr klingelte der Wecker, der mir ungewöhnlich viel Vorfreude und „Aufsteh-Motivation“ um diese doch recht unmenschliche Uhrzeit schenkte.
Endlich ging es wieder: „Auf, auf zum holländischen Rhein!“ Die Sehnsucht nach schnellem, bewegtem Wasser und knackigen Absinkbissen war enorm.
Am Spot in Echtfeld an der Waal angekommen, begrüßten uns ein perfekter Wasserstand, morgendliche Nebelschwaden und nahezu Windstille – optimale Voraussetzungen für die Angelei mittels Faulenzermethode. Man konnte so gerade mit Gummistiefeln bis zur Spitze der gewaltigen Kanaleinfahrt gelangen. Dieser Spot wurde wohl für zig Wochen aufgrund des Hochwassers zumindest nicht vom Ufer aus befischt.
Der geringe Angeldruck in der letzten Zeit versprach uns also eine hohe Bissfrequenz – hoffentlich.

Und in der Tat, der erste Biss lies nicht allzu lange auf sich warten. Ein strammer 60 Zentimeter langer Zander vergriff sich an einem schockfarbenen Actionshad.

Letztendlich konnte ich sechs Bisse in den ersten beiden Stunden verbuchen. Zwei weitere in den nächsten beiden Zeitstunden.
Auch Domenics Ausbeute mit fünf Bissen und drei Zandern konnte sich definitiv sehen lassen.

Drei Zander über 60 Zentimeter. So ein Ergebnis hat man beim Uferangeln an der Waal nicht alle Tage.
Ein super Flusszandereinstand 2018 wie ich finde. So darf es gerne in den kommenden Sessions weitergehen.

In diesem Sinne: Helau, Halt Pohl, Alaaf, Aloha und so weiter…

Euer Kas

Anglerverbände, wer braucht die schon?!

Wo wollen wir hin? Mit „wir“ meine ich natürlich uns, uns Angler. Mit „wohin“, was wir auf der politischen Bühne erreichen und verändern wollen. Die etwa eine Millionen in Vereinen organisierten Angler spiegeln nur einen Drittel aller (Gelegenheits-)Angler der Bundesrepublik wider. Und noch viel weniger engagieren sich aktiv am Geschehen im Sprachrohr zur Politik, den Verbänden. Warum überhaupt? Politikverdrossenheit? Keine Zeit für ehrenamtliches Engagement? Oder ist der Status Quo und die Öffentliche Meinung dermaßen gut, dass es keinem zusätzlichen Engagement bedarf?

Ich meine: Es mangelt an jungen und engagierte Nachwuchskräften, die in den diversen Mitwirkungsbereichen wie der Jugendarbeit, der Öffentlichkeitsarbeit, der verwaltenden Vorstandsarbeit, in der Tätigkeit als Sportwart, aber auch als Referent für Gewässerfragen und Co. in den Verbandsstrukturen aktiv sind. All jene Aktivisten veräußern auf Versammlungen ihren politischen Willen, der darauf im Konsens gebündelt auch Gehör bei den führenden Politikern des Landes findet.
Auf die 80 Jahre zugehende Ehrenamtler warten zum Teil seit einigen Jahren darauf, dass sie von ihrem mit Herzblut ausgeübten Amt durch einen tatkräftigen frischen Wind abgelöst werden. Denken Sie immer dran: Dass Kinder unter 10 Jahren legal auch ohne Jugendfischereischein in Begleitung eines Fischereischeininhabers in NRW auch „mitangeln“ dürfen, verdanken wir nur handlungsfreudigen Verbandsfunktionären, die diesen politischen Willen auf der Landesebene durchbringen konnten. Auch die jüngste Errungenschaft eines Schnupperangelns für Erwachsene ohne Fischereischein, im Rahmen von fischereilichen Veranstaltungen durch Anglerverbände Nordrhein-Westfalens, kommt nicht ohne eine Geltung und Relevanz findende Stimme in der Politik zustande.

Ich bin stolz Teil dessen zu sein. Teil der positiven Bewegung, welche die Rechte des einzelnen Anglers stärkt. Eigenverantwortung und freiheitliche Gewinne für den Angler, dafür kämpfen wir.
Machen Sie mit, setzen Sie sich ein. Kontaktieren Sie einen lokalen Landesfischereiverband und partizipieren Sie an der Artikulation der Interessen der Anglerschaft. Nur durch eine starke politische Beteiligung von AnglerInnen sind die zukünftigen Rahmenbedingungen für unsere große Leidenschaft, dem Angeln, auch weiterhin von rosiger Aussicht.

FCN on Tour | Herbst 2017

Wenn der Herbst kommt…

Wenn der Herbst kommt… dann ringen impulsive Angler um zahlreiche freie Minuten am Wasser.
Ja, wenn er vor der Türe steht, dieser Herbst, häufen sich die Fangmeldungen kapitaler Fische.
Der Übergang vom Spätsommer in den Herbstbeginn ist jedes Jahr auf´s neue eine sensationelle Jahreszeit.

Unser Zillemann, zum Beispiel, vermeldet vor ein paar Tagen einen Karpfen jenseits der 25-kg-Marke. An dieser Stelle nochmals Gratulation zu diesem Ausnahmefisch und gleichzeitig zu deinem jungen Teamerdasein im Hause Nashs. Alles Gute und viel Erfolg wünsche ich dir, mein Freund.
Schrotti fing am vergangenen Wochenende einen starken 93er Pike. Ja und Eppo, der lässt seine Angelkumpanen staunen, wenn sich 40er Rotaugen und stramme Barsche bis 48 cm mittels Wurm am DS-Rig verführen lassen.
Der gute Flipper von den Nova-Jungs begeistert hingegen mit zwei hammergeilen Biesbosch-Schuppis.

Wie man so schön zu sagen pflegt: Es läuft einfach!


Auch für mich war es nun an der Zeit wieder die Rute zu schwingen.
Leider glitt mir der ach so spannenden September komplett durch die Finger. Keine Zeit für die geliebte Obsession entbehren zu können, ist wahrlich eine Qual… Wie habe ich das nur so lange ausgehalten?
Tatsächlich war meine letzte Angelsession ein Karpfenansitz am 29. August. Ich habe ganze fünf Wochen pausiert, ach du heiliger…

Nachdem ich meine Seminararbeiten am Morgen des 29. Septembers in den Büroräumen meiner Universität fristgerecht eingereicht habe, ich über die Rheinbrücke Duisburgs nach Hause fuhr, regte sich in mir größtes Verlangen den Raubfischen nachzustellen.
Also schnell in die WhatsApp-Runde des „ZanderEcks´“ nachgefragt, ob jemand bei dem traumhaften Sonnenschein Zeit und Lust hat spontan mit mir zur Maas oder zum Kanal zu fahren. Sven meldete sich rasch und freute sich ebenfalls sehr ans Wasser zu kommen.

Schlussendlich entschied ich mich für den Kanal Zuid-Willemsvaart, den ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr besucht habe.
Dieser Kanal war stets für mittelstarke Barsche gut und gerade zur jetzigen Jahreszeit erhoffte ich mir punkermäßiges Glück.
Wir befischten zunächst eine verheißungsvolle Kanalkreuzung, an der sich jedoch nichts tat.
Direkt neben dem Kanal verläuft parallel ein mit Wasser gespeister Graben inklusive einer Wehranlage, die zum Kanal führt.
Schnell habe ich im VISplanner nachgeschaut, ob ich auch hier ein paar Würfe machen darf. Und jawoll, auch dieser Graben ist mit einer dunkelblauen Farbe (Angeln erlaubt!) gekennzeichnet.

Nach einigen Würfen stieg ein Fisch ein, der ordentlich Druck machte. Ich dachte zunächst an einen Hecht.
Dieser entpuppte sich nach zwei Minuten als ein bildhübscher quergehakter kleiner Schuppi. Sowas aber auch…

Nach dem Releasen des Karpfens fuhren wir weiter zu einer Brücke, welche über den Zuid-Willemsvaart führt.
Auch hier tat sich rein gar nichts.
Parallel verriet uns ein Einheimischer, dass 200 m weiter an einer anderen Brücke sowohl eine Schleuse als auch ein Wehr seien, an denen er regelmäßig Zander fängt. Wir bedankten uns für diesen Tipp und steuerten den nahegelegenen Schleusenbereich des Kanals an.
„Oh yesss! Das ist doch mal ein Hot Spot!“, dachte ich mir.

Also schnell die Ruten aus dem Kofferraum geholt und Attacke!
Nach etwa zehn Würfen bekam Sven einen ordentlichen Biss. Ein überdurchschnittlicher Kanalzander hatte gefallen an seinem TOCKsuchT-Köder gefunden.

Wirklich ein geiler Kanaldrachen.

Was etwa 20 Minuten später passierte, entschädigte meine fünfwöchige Angelabstinenz.
Ein 83er Rapfen krallte sich meinen 10 cm langen Fox Rage Zander Pro Shad in der Farbe Hot Olive am Kanalufer, wo sich die Strömungskante des Wehrs entlang zieht. Ein brutales „TOCK!“ und ein massiver Schwall an der Wasseroberfläche verrieten bereits in der ersten Sekunde einen großen Fisch. Als ich die Ausmaße des korpulenten Rapfens sah, schrie ich nur noch nach dem Kescher, welcher in Eile von Sven aus dem Kofferraum geholt wurde. Sicher eingenetzt und voller Adrenalin spürte ich wie das Dopamin an sämtlichen Synapsen andockt. Die Freude war unbeschreiblich groß über diesen kapitalen Räuber.
Mein erster Rapfen beim Spinnfischen und dann gleich solch ein Endgegner. Einfach endgeil!


Auch in den Folgetagen war ich unterwegs. Am Sonntag ging es für Alex, Daniel und mich zum Twentekanal.
Der in diesem Jahr bisher noch nicht allzu ergiebige Kanal zeigte sich von einer etwas besseren Seite und bescherte uns einige Bisse.
Hecht, Barsch und Zander ließen sich allesamt überlisten.


Am Tag der Deutschen Einheit, dem 3. Oktober, fuhr ich spontan mit Jungangler Nico zur Merwede.
Am Beatrixhafen angekommen brachte bereits der zweite Wurf in der späten Morgendämmerung einen Zander.
Ein Barsch folgte etwa 15 Minuten später. Danach gab es bis auf einen Fehlbiss in den nächsten 90 Minuten nichts mehr zu vermelden.
Erst ein Spotwechsel auf einen Buhnenkopf einer Kanaleinfahrt brachte ein kurzfristiges Bissgewitter. In fünf Würfen fing ich drei stramme Barsche bis 39 cm, die auf das Grundeldekor aus dem Hause Zanderkants, dem Nachtschatten, hereinfielen.

Einfach genial, wenn man das Glück hat einem Trupp herbstlicher Barsche zu begegnen.

In diesem Sinne, ab ans Wasser mit euch!
Die Fische sind On Tour.

Euer Kas