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Willkommen auf connection.fishing

Die Interessengemeinschaft Fishing Connection Niederrhein (FCN IG) ist ein Sammelpunkt für Angler, diverse Teams und Gruppierungen vom Niederrhein.
Sie bündelt einen Teil der niederrheinischen Angelszene und ermöglicht es Angelfischern neue Bekanntschaften zu machen, um sich gegebenenfalls zum Gemeinschaftsfischen zu verabreden.

Viel Spaß und Petri Heil!

Bezirksjugendangeln | Bezirk Kleve | 15.07.2017

Das diesjährige Bezirksjugendangeln in Kleve war mit insgesamt 25 Jugendlichen und 10 Betreuern eine sehr gut besuchte Veranstaltung.

Insbesondere die Tatsache, dass dieses Event um 14 Tage aufgrund sinnflutartiger Wettervorhersagen verschoben werden musste und nun in den ersten Ferientagen Nordrhein-Westfalens stattfand, lässt mich mit großer Freude die rege Eventteilnahme wahrnehmen.
Bei bestem Wetter befischten die Jungs und Mädels mit ihren Stippruten den Klever Rhein.

David Severins, unser Bezirkskassenwart, begleitete parallel zanderbegeisterte Jugendliche beim aktiven Spinnfischen mit dem Gummifisch.

Es wurden insgesamt über 120 Grundeln, diverse Weißfischarten sowie ein 47 cm langer Zander gefangen.
Anschließend wurden die gefangenen Fische am Vereinsheim des ASV Griethausen-Kellen e.V. ausgenommen, gesäubert und mit Salz, Pfeffer, Paprikagewürz und Mehl zubereitete sowie letztendlich in Rapsöl frittiert.

In Kombination mit einer deftigen Knoblauchsoße und einer Handvoll Pommes für jedermann war dies wahrlich ein Gaumengenuss.
Während der Veranstaltung säuberten einige Angler das Rheinufer und leisteten einen naturschützenden Beitrag, indem alte Einweg-Grills, Plastikflaschen und Co. diverser Rheinbesucher entfernt wurden.

Wir, der Bezirksvorstand, bedanken uns recht herzlich bei allen tatkräftigen Betreuern, die diese reibungslos abgelaufene Veranstaltung erst möglich gemacht haben.

Petri Heil
Christian Kaspers
1. Bezirksvorsitzender

Projekt „Schreibfrei“ am Start

Weg von der Fangbuchschreiberei, rein in die Zukunft.
Mit diesem Motto setzt das Team Fischräuber auf Transponder statt auf Papier.
Während Veranstaltungen oder Versammlungen können ganz einfach Fangmeldungen
elektronisch festgehalten werden. Ans Lesegerät halten, eintippen lassen und fertig.
Eine denkbar praktische Lösung für alle. „Fangbücher bei uns abzuschaffen ist undenkbar,
da eine Statistik auch bei uns ein hohes Maß an Bedeutung trägt.“
,berichteten
die Leitungen Katrin Macal und Ben Werker. Anhand der Armbandfarben lässt sich sogar
die Fischreischeinart feststellen. Wer es nicht glaubt schaut beim Lesen auf den Monitor.
Bundesfischereischein (blau), Jugendfischereischein (rot) und Vispass (gelb) lassen sich
mittels Armband jederzeit abrufen. Das Projekt befindet sich zwar noch in der Testphase
beim Team Fischräuber, jedoch ist es schon jetzt auf dem besten Wege in die Einführung
unter den dort aktiven Teamanglern.
Für mehr Infos: teamfischraeuber@web.de

Mein Fisch der 1000 Würfe

Nachdem der Saisonstart noch den Zandern gewidmet war und es im Anschluss daran bei meinen Kumpel ordentlich gewallert hat, wollte ich auch.
Da ich mich nie einen Waller fangen konnte stellte ich mir selbst eine Challange: Erst wieder auf Zander angeln nachdem ich meinen ersten Waller gefangen habe!

Eine Woche, fast drei Tankfüllungen, unzählige Würfe und zwei verlorene Waller später war es so weit. Ich habe meinen ersten Waller in den Händen halten dürfen!
Die Größe ist noch ausbaufähig, aber das ist mir egal. Man kann sich ja neue Ziele setzen.

 

Tight lines euer Marcel.

Saisonauftakt In Den Niederlanden

Bei saunareifen Temperaturen inmitten der Niederlande, bei Zaltbommel und Werkendam, stillten insbesondere die beißverrückten Glasaugen den durch Abstinenz bedingten Durst nach saftigen TOCKs.
Obwohl die Gemütlichkeit zusammen mit Kumpel Brüx im Vordergrund stand, inklusive einem zweistündigen Sonnenbad mit Nickerchen, einem 60-minütigen Abstecher mit alkoholfreiem Radler im Biergarten sowie 40 verplemperten Minuten in einer Snackbar, durften wir sensationelle Beißphasen erleben. Mit knapp 20 Bissen und 14 gefangenen Räubern war es mein bisher bester Saisonauftakt vom Ufer.
Leider hatte Alex parallel zu dem mir gewogenen Glück einen „Seuchentag“. Wortwortlich das Negativ zu meinem grandiosen Abbild des diesjährigen letzten Samstags im Mai, der seit jeher ein Feiertag aller NL-Predator-Angler ist.
Keinen seiner fünf Bisse konnte er verwandeln. Kopf hoch, beim nächsten Mal klappt´s wieder!

Gestern, einen Tag danach, reichte es zeitlich noch für einen kurzen Abstecher zum Maas-Waalkanal bei Nimwegen.
Das Beißgewitter des Vortages wiederholte sich hier nicht, jedoch durfte ich meine ersten beiden Kanaldrachen der neuen Saison zum kurzweiligen Landgang überreden. Auch Dennis konnte sich kurz vor der Heimreise noch mit einem Maßigen entschneidern.
Durch und durch ein geiler Saisonstart bei sommerlichem Traumwetter.

Erfolgsköder waren an beiden Tagen kontrastreiche Dekors.

#Saisonauftakt #WaalUndMerwede #Niederlande #ZanderEck´

Döbelangeln an der Niers

Der Döbel. Ein Fisch, der durch sein eitles Aüßeres  auch im Süden Deutschlands „Aitel“ genannt wird, gehört wohl zu den schönstens Friedfischen unserer Fließgewässer. Seine großen metallschimmernden Schuppen sowie die schwarzen als auch knallroten Flossen sind in der Tat ein Schmaus für´s Auge.
Als einer der wenigen Angehörigen der Weißfischfamilie mit dem Hang zum Rauben, kann man dem Döbel auf sehr unterschiedliche Weise auf die Schliche kommen.
Ob mit der Brotflocke auf der Wasseroberfläche, der Trockenfliege und Nymphe an der Fliegenrute, dem klassischen Spinner am leichten Spinngeschirr oder dem kleinen Popper. Der Döbel liebt insbesondere in den wärmeren Monaten des Jahres aktiv angebotene Köder. Im Winter hingegen punktet vor allem ein ruhiger Ansitz mit der leichten Rute.

Simpelste Grundmontagen und Köder wie Wurm, Frühstücksfleisch als auch Hühnchenleber sind der Bringer.

Ich jedenfalls habe mich zunächst für das Ansitzangeln und den Allroundköder Wurm entschieden. Sowohl Würmer aus dem eigenen Garten als auch Dendrobena und Tauwürmer aus dem Angelladen sind stets mit im Gepäck.

Ein Birnenblei von 20-30 g wird durch das Öhr auf die Hauptschnur gezogen. Eine Gummiperle, die den Knoten der nach ihr folgenden Schlaufe schützen soll, wird nach dem Blei aufgefädelt. Nun mittels Schlaufenknoten eine Schlaufe herrstellen, wo später der Vorfachhaken eingeschlauft werden kann. Einfacher geht es wohl nicht.

In sehr hindernisreichen Gewässern kann eine abriebfeste Fluorocarbon-Schlagschnur Hilfestellung leisten.
Diese wird mittels Doppeltem Grinner oder Albright-Knoten an die Hauptschnur geknüpft.
Auch bieten sich zum schnellen Bleiwechsel Wirbel mit Snaps an, die auf der Hauptschnur bzw. der Schlagschnur laufen.

Wahlweise erfüllt ein handelsüblicher Antitangle-Boom, in dem das Birnenblei eingehangen wird, auch seinen Zweck.

Karpfenhaken der Größe 8 bis 4 eignen sich ideal, aber auch Wurmhaken sind hervorragend für den launisch beißenden Cypriniden.
Testweise kann auch mit einem zusätzlichen Fakemaiskorn, einer Fakemade oder einem Fakewurm gearbeitet werden. Bisher war das Anbieten eines Naturköders ohne Gummiimitation jedoch die fängigere Variante.

Typische Hot-Spots sind beispielsweise Wehrsohlen, Rauschen und Außenkurven. Stellen an denen das Wasser schneller fließt und mit Sauerstoff angereichert wird.
Britische Barbenspezis sagen gerne: „Follow the Bubbles„. Diese Regel scheint nicht nur auf Barben zuzutreffen, auch die Döbel unseres Niersloses werden regelmäßig in den aufgeschäumten und „bläschenreichen“ Flussabschnitten gefangen.

Tageskarten für die Niers erhaltet ihr unter www.fgniers.de.
Der Angelsportverein Eyller-See gibt für sein gepachtetes Nierslos 22.1 bei Wachtendonk ebenfalls Tagesscheine aus.

Also ran an die Niersdöbel!

Ruhr 2017 | Zwischen Kumpanei, Algen, Kraut und nochmal Algen…

Das diesjährige FCN-Event fand am 22.04. an der Ruhr-Vereinsstrecke des ASV Menden 1962 e.V. statt.
Die massenhaft vorkommenden und für den April unüblichen Süßwasseralgen machten uns leider einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Ein effizientes Angeln auf Bachforelle, Äsche, Barbe und Co. war aufgrund dessen leider nicht möglich.
Lediglich Schrotti konnte eine handvoll Rotaugen im Algenchaos zum Anbiss überreden.

Immerhin verschonte uns das launige Aprilwetter, sodass wir im Trockenen am Folgetag unser Tackle abbauen konnten.

Eine gesellige Grillrunde sowie spannende und lehrreiche Gespräche mit dem Barbenspezi Cees van Dongen ließen die schlechten Fangaussichten jedoch schnell zur Nebensache werden.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich für die zuvorkommende Gastfreundschaft des ASV Menden 1962 und  freuen uns auf das im nächsten Jahr stattfindende Rückspiel am niederrheinischen Rhein.

Petri Heil
Eure FCN

Outdoorlifestyle | Spring 2017 | Zille | NovaCarp

Grüne Oase schon Anfang April

Der erste Karpfen der Tour.

Schuppi Schuppi Schuppi …

Kein ewiglanger Krautfaden, nein alles Pollen und Algen auf der Schnur | Flusswaffen- alles sah perfekt aus. Leider kam extremer Mistralwind auf der das angeln unmöglich machte…

Ein neues Gewässer musste her.
First morning Frist Strike – YES !!💪🏼 | Lippen wie ein Schlauchboot…

Stabile Haupt und Schlagschnur- ein muss, bei vielen Hindernissen!

Minimales Tackle- schnell und mobil! | Erfolgsköder- 20mm Kivelinge mit 16mm Megasweet aus dem Hause R&G.

Für Aaland-Liebhaber das wahrscheinlich beste Gewässer der Welt, hier noch ein relativ kleiner😂

Traumhafte Fische, abgestochene Autoreifen. Leider hat vieles schöne auch einen bitteren Beigeschmack!! | Und die andere Seite


Freiheit macht kreativ

Die Tour ging weiter, knappe 1000 km nach oben, der erste Nordfranzose in dieser Session. | Riesenpaddel!

Mehr Bauch geht wohl kaum…
Back in Good-old-germany. Der erste morgen in der Heimat und 23 kg auf der Matte!
 Nächster morgen, nächste Bombe. Gleich wieder 20 kg. Was eine brutal geile und unvergessliche Zeit!

Ran an den Hauptstrom

Nachdem meine bisherigen Feeder-Versuche am Rhein in diesem Jahr noch nicht von Erfolg gekrönt waren, entschied ich mich gestern dazu, es zum ersten Mal in direkter Strömung, also ohne Buhnen, Einfahrten etc. zu versuchen.
Parallel zur Steinschüttung in Ufernähe brauchte es schon 140g Körbe um gut fischen zu können. Futter ist bei dieser Art der Angelei tatsächlich Macht! Immer wieder landeten zusätzliche Futterballen oberhalb der Angelstelle.
Es dauerte auch gar nicht lange, da zitterte schon die Spitze! Ein schönes Rotauge hing am Haken. 🙂 So folgten noch weitere tolle Fische bis abends um 23.00 Uhr. Zwei Brassen, zwei kapitale Alande, Rotaugen und Grundeln störten sich nicht an der harten Strömung und dem sehr flachen Wasser!
Bemerkenswert fand ich allerdings, dass ich die Grundeln erst in der Dämmerung/Nacht hatte, anders als all meine bisherigen Erfahrungen hierzu… :-/ Verlagern diese Kerlchen etwa ihre Aktivität?? Warten wir es ab.
Nur die erhoffte Barbe blieb noch aus, aber das Jahr ist noch lang.

Die Friedlichen im Frühjahr

Letzten Samstag ging es für mich und einen Angelkameraden an mein Hausgewässer, an dem ich das erste Mal vor 14 Jahren die ersten Würfe mit einer Telerute wagte. Das Gewässer ist mit einer Größe von 23 ha und einer Tiefe von bis zu 20 m nicht gerade das Kleinste. Das bedeutet, dass es sehr lange dauert bis sich der große Wasserkörper erwärmt und hierbei eine für die wärmeliebenden Fische vegetationsfördernde Sprungschicht bildet.
Deshalb überlegte ich mir rasch, dass sich die Fische in den aktuell wärmeren Flachwasserbereichen des Baggersees aufhalten werden.

Der Abschnitt zwischen den Inseln des Sees ist durchschnittlich 1.5 -4 m tief und somit sehr interessant für die Angelei im Frühjahr.


Als ich am Samstag am See ankam waren die Bedingungen gut, da sich das Wetter und die Temperaturen nur wenig verändert hatten. Ich hatte bereits das Wochenende zuvor am selben Spot gefischt und konnte dabei zwei Brassen erwischen. Genau deshalb hatte ich mich dazu entschlossen mein Glück an derselben Stelle zu versuchen – „Never change a winning team“.
Als Köder sollten es zwei Hartmaiskörner kombiniert mit einem pinken Popupmaiskorn richten.

Nachdem ich meine drei Montagen per Wurf im Flachwasserbereich platzierte, passierte in den ersten Stunden gar nichts. Doch mit der Dämmerung schien sich das Blatt zu wenden und die Fische aktiv zu werden. Die ersten Töne des elektronischen Bissanzeigers meldeten sich. Leider konnte ich den Fisch nicht landen, da dieser etwa auf halber Strecke austieg. Als ich das Rig neu einwerfen wollte fiel mir auf, dass sich der Haken mit dem Haar verknotet hatte. Daraufhin habe ich bis in die völlige Dunkelheit hinein ein neues Rig gebunden und musste die Rute nun nach Gefühl und Erfahrung auf etwa 100 m Distanz sicher bis zum Hot Spot rauskeulen.
Etwa zwei Stunden später stellte sich heraus, dass mein Wurfgefühl bei Nacht nicht von schlechten Eltern ist.
Denn es meldete sich mittels vereinzelter Piepser die erste Brasse der Session.
Nachdem ich den hochrückigen Burschen versorgt hatte, warf die Montage erneut in die gleiche Richtung aus, legte die Rute sorgsam auf dem Rod Pod ab und hing den Swinger gewohnt in die Schnur.
Das Glück schien mir an jenem Abend gewogen, denn ich fing wiederum zwei Stunden später den nächsten tollen Bresen.
Auch gegen 4 Uhr morgens biss eine dritte Brasse, die sich jedoch nach einigen Sekunden des „Drills“ vorzeitig verabschiedete.

Danach durfte ich erst einmal etwa vier Stunden ein ungestörtes Nickerchen machen, da die Bissanzeiger verstummten. Vorerst.
Denn gegen 8 Uhr morgens meldeten sich die nächsten beiden vereinzelten Piepser, die mich nach dem Wachwerden zunächst an einen weiteren Bresen denken ließen. Doch nach zehn weiteren Sekunden kreischte der Bissanzeiger wie ein alter Wasserkocher und die Schnur feuerte vom Spulenkopf der Freilaufrolle ab. Da wurde mir direkt klar, dass es sich diesmal um keine Brasse handeln wird.
Nach einem relativ kurzen Drill hing der Fisch in den ufernahen Ästen etwa 20 m vom Hot Spot entfernt fest.
Zusammen mit meinem Angelkameraden gelang es mir glücklicherweise den Fisch zu befreien und nach einem knackigen Drill sicher einzunetzen.

Das Ergebnis lautet also: Zwei Brassen und ein schöner Schuppenkarpfen. Das Kuriose war, dass alle Fische nur auf eine der drei Ruten gebissen haben, obwohl die beiden erfolgslosen Ruten mit ihren Montagen nur etwa 15 m abseits platziert wurden.
Mein Angelkamerad blieb während der Session leider blank.


Auch im Fließwasser sind die Friedlichen munter. So fing ich an der Niers ein kapitales Rotauge von 41 cm als auch einen schönen Bresen.
Wer Zeit hat sollte sich aktuell an seinen Gewässern einfinden und ein paar Stündchen mit der Feeder- oder Posenrute bzw. dem Karpfengeschirr investieren.

Petri Heil
Euer Brüx

Frühjahrseinstand

Lucas setzt für seinen Frühjahrseinstand momentan auf einen regelmäßig eingebrachten Futtermix aus R&G Kivelingen, Red Zemper, Seedy Scofish, Partikeln und kleinen Pellets. Wir sieht eure Frühlingstaktik aus? Futter, Instant oder Stalking? Auf was für Waffen setzt ihr momentan?

#rgfishfeed #pinpointhooks #navitasangling #novacarp

Boilies und oder Alternativen

Wo soll man beim Thema Boilies anfangen?
Ich beginne das Ganze mal so:
Boilies sind bei jedem Karpfenangler ein großes Thema.
Während sich bei den einen gewisse Marken etabliert haben, probieren die anderen noch Boilies unterschiedlichster Firmen aus oder rollen sich gar nach ihren Vorstellungen eigene Boiliekreationen.

Wenn ich jetzt hier alle renommierten Marken und Firmen oder Geschmacksrichtungen aufzählen würde, dann würde dieser Blogbericht den Rahmen sprengen.
Also gehe ich nicht diskret auf bekannte Hersteller und bestimmte Boilies ein.
Fangen wir mal klein an. Da ich selber noch ein Jungangler bin, weiß ich wie Jungangler bzw.
Anfänger sich an einem neuen Gewässer fühlen. Sie wissen zumeist nicht, wie und wo sie mit was angeln sollen.
Wenn man als junger Petrijünger in ein Angelgeschäft geht, sieht man des Öfteren die Massen an verschiedenen Boiliesorten und weiß nicht so recht, welche man nehmen soll. Jeder Angler möchte schließlich schnell zum Erfolg kommen. Deswegen sollte man sich immer am Gewässer mit den lokalen Anglern unterhalten und sie nach Tipps fragen. Eine pauschale Faustregel ist oftmals der Fall. Je nach Gewässer fängt man entweder mit fischigen oder eher mit fruchtig-süßen Boilies gut. Also können Gespräche mit Karpfenanglern vor Ort bereits einen wichtigen Tipp zur Boiliewahl geben.
Falls man an einem Gewässer mit einem sehr hohen Angeldruck durch Karpfenangler fischt, sollte man auch mal auf Mais oder auf Tiegernüsse ausweichen.

Diese Köder werden eher unzimperlich von den schlauen Fischen aufgenommen, da sie mit diesen alternativen Ködern noch nicht so häufig überlistet wurden wie mit einem Boilie. Außerdem ist die Köderwahl wichtig, da man an manchen Gewässern mit Brassen, Krebsen und Co. zu kämpfen hat. Man kann nach einigen Sessions herausfinden worauf diese unerwünschten Beifänge bevorzugt beißen und ihnen mit anderen Boiliesorten oder alternativen Ködern ausweichen. Auch durch die Wahl von größeren Boilies können unerwünschte Brassenbeifänge minimiert werden.
Andererseits fische ich zum Beispiel an einem Gewässer wo sehr viel Angeldruck herrscht. Dort wird viel gefüttert und mit großen Ködern geangelt. Ich habe mir dann überlegt, kleinere Köder (12-14 mm) zu benutzen. Hier füttere ich auch nur eine kleine Hand Boilies pro Rute  es Mit dieser Taktik bin ich schon sehr oft gut gefahren.

An alle ein dickes Petri,
Euer Laps

Neue Lehrgangsleiter in Emmerich am Rhein

Wie viele bereits wissen sind mit Christian Kaspers und Reiner Geerts zwei dynamische Charaktere im Rheinischen Fischereiverband und insbesondere im Bezirk Kleve aktiv geworden.
Da im Raum Emmerich die Nachfrage nach einem Vorbereitungslehrgang stets groß war, haben die Vorsitzenden des Linken Niederrheins, Udo Botson und Andreas Alshut, übergangsweise bis zur Neuwahl des Klever Bezirksvorstands jährlich einen Herbstlehrgang in Emmerich angeboten.

Mit den neuen Lehrgangsleitern Christian und Reiner werden zukünftig sowohl ein Frühjahres- und Herbstlehrgang in der Stadt am Rhein angeboten.
Die „Generalprobe“ der beiden fand vom 03. bis zum 05. März im Vereinsheim des SFV Rheinlust 1932 e.V. statt. Die insgesamt 13 Teilnehmer wurden innerhalb eines Wochenendes hervorragend auf die anstehende staatliche Fischerprüfung vorbereitet.
Mit einer Bestandenen-Quote von 100% starten die beiden Seminarleiter mit Bravour in ihre neue Verbandstätigkeit.
Alle Teilnehmer des Vorbereitungskurses brachten die Prüfung mit Erfolg hinter sich.
So darf es gerne weitergehen.

Petri Heil
Der Bezirk Kleve

ZANDERKANT Rute

Die Zanderkantrute spaltet die Gemüter aller Raubfischangler. Für die einen ist sie eine kompromisslos pfeilschnelle Rute, die endlich ordentlich „durchwummert“ , für die anderen ist sie ein seelenloses Brett, ein Besenstil.
Ich jedenfalls habe mich schnell in diese Rute verliebt und Fische sie in sämtlichen Situationen, wenn ein Gummiköder zum Einsatz kommt. Ob beim Faulenzen, Jiggen oder Dropshotten, die Zanderkantrute ist meine erste Wahl.

Produktdetails:

Länge: 265 cm
Zweiteilige Steckrute
Gewicht: 236 g
WG: 15-90 g

Trotz des enorm kraftvollen Rückgrates der Zanderkant, welche ich in Kombination mit einer Stradic Ci4 bzw. einer Rarenium Ci4 der Größe 4000 fische, konnten diverse Fischarten sicher gedrillt werden. Sogar ein fluchtfreudiger etwa 12 kg schwerer Karpfen, der sich an einem Gummifisch vergriff, wurde Paroli geboten und schließlich sicher eingenetzt. Also keine Angst vor einer zu steifen Rute. Gerade bei den harten Zander- und Hechtmäulern ist ein „brettiger“ Stock nicht gerade verkehrt, um den Haken sicher im Fischmaul zu platzieren.

Im Mai diesen Jahres folgt eine neue Version der Zanderkant, die Zanderkant 2.0.
Dieses Mal soll die Rute ein wenig mehr „Seele“ im Drill einverleibt bekommen.
Der Carbonanteil wird erhöht, der Harzanteil im Blank verringert. Dadurch ist ihr Blank optisch tiefschwarz. Sie wird 36 g leichter als ihr Vorgänger und hat die Hakenöse nicht mehr seitlich am Blank fixiert, sondern an der bekannten sonst üblichen Stelle der meisten Raubfischruten. Auch hat die Rute dieses Mal einen optisch schöneren „Steckbolzen“ verarbeitet, sodass die Rutenflucht konstant bewahrt bleibt.
Mit einem Preisunterschied von 17 Euro  (147 €) zur ersten Zanderkantrute ist die materiell hochwertigere Zanderkant 2.0 in Bezug auf Preisleistung sehr interessant. Sie liegt mit unter 150 € genau in meinem persönlichen Maximalbudget für eine Angelrute. Ich freue mich schon gespannt auf sie!

Mehr Infos zur Rute unter shop.zanderkant.de

(Klick auf´s Bild)