Große Rheinwaller im Flachwasser!

Wahnsinn! Gezielt bei Nacht mit der Spinnrute auf große Rheinwaller?
Dass dies funktioniert beweist uns Chris N. eindrucksvoll!

Rheinwaller

Bereits im Juli teilte Chris mir mit, dass er viel Spaß für das nächtliche Wobbeln auf Zander entwickelt hat. Denn gerade bei dem niedrigen Wasserstand und den halbtrocken gelegten Buhnenfeldern ist es nicht sonderlich leicht rheinische Zander mittels Gummifische tagsüber zu erwischen.
Die beste Alternative sind also flachlaufende Wobbler, besonders in den ersten beiden Stunden nach Sonnenuntergang, vor Buhnenköpfen und Steinpackungen geführt.

Bei einem etwas längeren Angelsmalltalk stellte sich schnell heraus, dass er an seiner Hausstrecke auch große Waller vermutet, da die Buhnen wohl sämtliche Merkmale des bevorzugten Wallerreviers vereinen.

Früher oder später wolle er also das Welsangeln intensiv in Angriff nehmen, hieß es.

 

Tag X

Nachdem Chris trotz seiner Überlegungen lediglich Zanderkontakt vorweisen durfte, war am 14.08.2015 sein Tag X.
Nach 4-5 nächtlichen Rheinbesuchen ohne einen Welsbiss rief mich Chris sehr ungewöhnlich zu einer unmenschlichen Zeit, gegen 0:00 Uhr, an. Außer Rand und Band erzählte er mir vom Geschehen.
Auf seiner für vor allem große Waller wahrscheinlich viel zu feine 0,08er geflochtene Hauptschnur, stieg ein großer Waller auf seinen 7 cm langen Sprowobbler ein. Nach einem mehrminütigen Drill brachte Chris ein wenig mehr Druck auf die Schnur und verlor den großen Unbekannten nach einem Abriss.

Da war er, der eine große Rheinwaller, welcher ohne sich zu zeigen in den Tiefen des Rheins verschwand.

 

Er kam, sah und siegte!

Die meisten von uns wären wahrscheinlich sehr gekrümmt und frustriert, solch einen kampstarken Fisch zu verlieren, doch für Chris war genau dies der Startschuss für die Jagd, die Jagd auf große Rheinwaller!

All´seine Überlegungen schienen zu stimmen.

Um einen netten Kompromiss zwischen dem Wels- und Zanderspinnen sowie einer guten Wurfweite mit leichten Ködern zu finden, bespulte er seine Rolle nun mit einer etwas kräftigeren Schnur, einer 0,12er WFT Plasma. Die 2500er Shimano Technikum sowie die Fox Rage Ultron Spinning Medium mit einem WG von 20 – 50g bildeten hierbei seine Waffe.

Die verbissene Jagd begann gleich am nächsten Abend. Er schrieb mir täglich: „Ich werde diesen Waller in der nächsten Zeit fangen, ich weiß es zu 100%, Kaspersio!“.

Da größere Rheinwaller beim Spinnfischen nicht an der Tagesordnung eines jeden Rheinanglers liegen, glaubte ich nicht daran, dass Chris einen weiteren in den kommenden Wochen ans Band bekommen wird. Doch ich verschwieg meine Skepsis, da ich seinen Elahn, seine Motivation und seine Überzeugung nicht nur bewunderte, sondern auch zusammen mit ihm zelebrierte. Mit einer metaphorisch „glühenden“ Shimano-Bremse im Schatten des Mondes auf dem Buhnenkopf zu stehen, lässt auch mich passionierten Angler rein beim Zuhören seines geschilderteten Reviews Gänsehaut bekommen.

Tag für Tag schrieb er, dass er Abends wieder am Rhein anzutreffen sei und zweifelte nicht einmal, dass sein Vorhaben und Wunsch nicht in Erfüllung gehen könnte. In der 6. Nacht nach dem verlorenen Waller war es dann soweit.
Ein ebenso großer Waller konnte dem frisch gekauften 7 cm langen Sprowobbler nicht widerstehen.
Nach einem spektakulären Drill durfte Marcel den Waller für Chris handlanden.

Nach dem Vermessen konnte sich Chris über einen exakt „Anderthalber“ aus dem Rhein freuen.

Chris, der an sich und dem was er tut tagein und tagaus vertraut hat, wurde mit dem nötgen Quäntchen Glück belohnt.

Welch´ein Happy End!

Ich bin jedenfalls gespannt, ob Chris in der nächsten Zeit noch von weiteren spannenden Welskontakten berichten kann.
Zwei große Welse beim Spinnfischen in so kurzer Zeit… einfach Hammer!

In diesem Sinne allen ein dickes Petri Heil!

Bis dann
Euer Kaspersio

 

Fishing Connection Niederrhein in Schweden

Schweden

 

 

Am 09. August 2015 ging es für Stu und mich 1100 Kilometer weit nach Schweden, um genau zu sein zum „Asnen“. Er ist mit einer Fläche von 150 km² der zweitgrößte See im Smaland.

Schweden

 

 

Auf unserer ca. 14-stündigen Fahrt haben wir einen Stopp vor der „Øresund Bridge“ gemacht.

Dort konnten wir einen tief roten Sonnenaufgang festhalten. Mit einem wunderschönen Blick auf den Fjord begannen wir vollkommen im Schwedenfieber zu versinken!

Ankunft im Camp

Nach dem Passieren von zwei Mautstellen ging es nochmal 300 Kilometer weit in Schweden rein.

Schweden

Vorbei am wohl Bekanntesten was Schweden zu bieten hat. IKEA

Dann war es endlich so weit! Ankunft im Fiskecamp Torne

Schweden

Das Camp bietet mehrere kleine Hütten, Platz für Wohn- und Campingwagen sowie genügend Raum zum Zelten.
Es können Boote für 2-4 Personen mit Motoren bis 6 PS und/oder Elektromotor sowie Kanus gemietet werden.
Eine Angelkarte kann man ebenfalls hier kaufen.
Mit dazu bekommt man eine Tiefenkarte, welche vom Camp eigens erstellt wurde und von Jahr zu Jahr verbessert wird.

 

Unsere Unterkunft

Schweden

Nachdem alles geklärt war, konnten wir auch schon unsere Unterkunft für die nächsten 5 Nächte beziehen.

Es handelt sich um eine recht kleine Holzhütte, welche für bis zu vier Personen mit einem kleinen Kühlschrank und zwei Kochplatten ausgestattet ist. Das nötigste an Besteck und Geschirr ist ebenfalls vorhanden.

Eine kleine überdachte Terrasse mit Tisch und Stühlen ist perfekt, um die aufregenden Angeltage ausklingen zu lassen.

 

Ran an den Speck!

Kaum war alles verstaut ging es schon runter zum Steg.
Mit viel zu viel Gepäck direkt auf unser Boot.
Es handelt sich um ein 3-Personen-Boot mit Alu-Rumpf und einem 5 PS starkem Verbrenner-Motor.
Nach kurzer Einweisung konnte es auch schon losgehen.

Schweden

Schnell war auch geklärt wer der Kapitän ist.

Schweden

Wie im Film oder doch nicht?!

Kaum waren wir etwas vom Steg entfernt hieß es auch schon Ruten raus, denn wir waren wie Kaspersio so schön sagt „Heiß wie Frittenfett“

Doch schnell merkten wir, dass es nicht ganz so läuft wie in denn vielen Videos auf YouTube oder diversen Angel-DVDs…

Obwohl ich schon einen 30-g-Jigkopf an meinen 18.5 cm Real Perch montierte, war seine Lauftiefe beim Schleppen extrem flach. Das konnte ich anhand des Winkels der Schnur zur Wasseroberfläche feststellen.

Schon gute 50 Meter vom Steg entfernt, sollte es laut Karte immer noch 2,5 Meter tief sein.

Solche riesigen aber dennoch flachen Seen waren uns bis dato vor allem aus der Heimat nicht bekannt.

Da wir jedoch auf der Suche nach tieferen Gewässerregionen waren, hieß es erstmal Ruten rein und das etwas tiefere Wasser aufsuchen.

Auf dem Weg dahin versuchten wir unser Glück mit geschleppten Wobblern.

Ich montierte hierzu einen Silbernen von 10 cm Länge mit einer ziemlich spitzen Tauchschaufel.

Stu setzte auf einen etwas Größeren mit größerer Tauchschaufel.

Um uns herum sollte es laut Karte um die 3,5 Meter sein, was für uns natürlich immer noch völlig unglaubwürdig war, da wir uns in etwa der Mitte von diesem gewaltigen See befanden…

Doch ein kurzes Überprüfen mit einem Gufi bestätigte die Tiefenmessung der Karte…

Gemütlich steuerte Stu das Boot im Schlepptempo durch den See, während ich die Ruten beobachtete.

Nach einer gewissen Zeit spürte ich einen Ruck in meiner Rute.

Ich zog die Rute ein und plötzlich kam ein kleiner ca. 35 cm langer Zander zum Vorschein.

Der erste Fisch!!!

 

Der Anfang vom Ende?!

Nach dem ersten Fisch war die Freude natürlich riesig.

So riesig, dass nicht einmal Zeit für ein Foto war…

Fisch vom Haken gelöst und wieder in sein Element entlassen war die Devise.

Köder reinholen und weiter geht die wilde Fahrt!

Wir versuchten vielversprechende Spots anzufahren, kleine Buchten, Schilfkanten usw.

 

Jedoch sollte das auch der einzige Fisch für diesen Tag bleiben…

Schweden

Der zweite Tag

Top oder Flop?!

Wir machten uns direkt auf in die tieferen Zonen des Sees.

Nach ein paar Runden fiel uns ein Boot auf, welches sich ziemlich lange vor einer Insel aufhielt.

Durch abflachenden Wind konnten wir Aktivitäten von Kleinfisch an der Oberfläche erkennen, alles im Nahbereich der Insel.

Also fuhren auch wir diese Insel an und setzten den Anker.

Wir versuchten es mit kleinen Gufis und bereits nach kurzer Zeit konnte ich einen 20cm Barsch auf einen 7,5 cm Lemon Tiger am 10 Gramm Kopf erwischen.

Jedoch konnten wir außer ein paar weiteren Tocks an diesem Tag nichts mehr verwerten…

 

Stu´s erster!

Am dritten Tag machten wir uns entgegen der letzten Tage auf ins Flachwasser.

Auf uns warteten Seerosenfelder, Schilfkanten und Buchten.

Nach kurzer Fahrt haben wir unseren ersten Spot gefunden.

Eine nicht ganz so dichte Stelle an einer riesigen Reihe von Seerosen mit einer schönen Schilfpflanze in der Mitte.

Ich versuchte von Anfang an mein Glück mit Topwater-Ködern.

Stu probierte einige Köder aus, doch keiner dieser brachte eine Hecht-, Barsch-, oder Zanderattacke.

Also auf zum nächsten Spot!

Wir entschieden uns für eine Uferkante, die stark mit Schilf bewachsen und mit einem dünnen Streifen Seerosen, welche im 90° Winkel zum Ufer ins Wasser wuchsen, war.

Mittlerweile konnte ich Stu von der Laufeigenschaft meiner Oberflächenköder überzeugen und so fischte auch er mit einem etwa 7,5 cm langem Popper im Firetiger-Dekor.

Schon nach wenigen Würfen hatte ich auf meinen 5 cm kleinen Topwater-Köder eine Attacke, da es meine erste Attacke war hatte ich vor lauter Aufregung denn Anschlag verpasst…

Und so stieg der Fisch nach kurzer Zeit leider aus.

Keine drei Würfe später bekam Stu eine Attacke, und der Fisch hing!

Nach einem kurzen und harten Drill, landete er den Fisch mit der Hand und löste die Haken.

Schweden

Petri an Stu zu seinem ersten Hecht!

Und dazu noch Topwater!!!

Selbstzweifel…

Am dritten Tag ging leider nichts mehr…

Was ist nur los mit den ganzen Märchen und Videos über Schweden, wo sich die Hechte nur so zu Stapeln scheinen…

Alles nur Schein? Haben wir uns für denn falschen See entschieden? Machen wir etwas falsch? Oder liegt es lediglich an der Jahreszeit, da die Oberflächentemperatur zwischen 21 und 22 °C liegt? …

Von anderen Anglern hörten wir über vereinzelte Fänge von Hecht und Zander beim Schleppen vom Boot im tiefen Bereich des Sees… Aber wirklich viel Fisch wurde nicht gefangen.

Das Wasser war sehr trüb. (Ob das immer so hier ist? Oder nur im Hochsommer?)

Diese und viele weitere Fragen stellten wir uns…

Zwischendurch verbrachten wir auch ein paar Stunden am Campingplatz, um uns zu stärken.

 

Oder um einfach vom Steg aus ein paarSchweden

Köderfische zu fangen, was wirklich

sehr einfach war.

 

 

 

 

 

Was ist die FCN?

Was ist die FCN?

Als wir am Steg standen, um uns die Zeit mit dem Köderfischangeln zu vertreiben, fiel uns ein etwa 10 Jahre alter Junge auf, welcher recht erfolglos ebenfalls am Steg am angeln war.

Stu und ich schauten uns an, die Entscheidung war klar!

Er braucht Hilfe.

Von weitem konnte man schon erkennen, dass er einen viel zu großen Haken mit irgendetwas Weißem drauf an der Angel hatte. Leider hatte ich mein Päckchen mit kleinen Haken gerade in der Hütte gelassen…

Also montierte ich mein Vorfach ab, während Stu zurück lief, um neue zu holen.

Da ich davon ausgehen musste, dass der Junge mich eh nicht versteht, gab ich ihm mit Gesten zu verstehen, dass er mir mal seine Montage zeigen soll.

Er verstand mich und schwang die Montage zu mir herüber.

Jetzt konnte ich sehen das auf dem viel zu großen haken ein stück weißes Gummi war wie von einem Gummiwurm.

Ich biss den Haken ab, welcher direkt an die Hauptschnur gebunden war, und knotete meinen 18er Haken dran.

Schnell noch eine von unseren Maden drauf und schon konnte er weiter angeln.

Im selben Augenblick kamen auch seine Eltern auf den Steg, welche direkt gesehen haben, dass wir ihrem Sprössling helfen.

Sie waren sehr freundlich und ich konnte mich auf Englisch mit ihnen verständigen.

Es dauerte nicht lange bis der Junge seinen ersten Fisch fing. Es war ein gar nicht ganz so kleines Rotauge.

Freudestrahlend musste die Mutter den Fisch vom Haken lösen, da er sich nicht traute ihn anzufassen…

Diesen Jungen trafen wir auch am folgenden Tag.

Und er war erfolgreich!

Als seine Eltern wieder dazu kamen, sprachen sie mich auf mein T-Shirt an, was die Fishing Connection sei, ob wir ein Angelverein oder derartiges sind.

Ich erklärte dem Vater des Jungen, dass wir eine „Connection“ aus Anglern sind, die lediglich ihrem Hobby nachgehen.

Daraufhin fragte er mich ob wir auch in der Jugendarbeit tätig sind, da ihm aufgefallen ist, wie gut wir uns um seinen Sohn gekümmert haben.

Ich erklärte ihm, dass manche von uns mit Jugendlichen arbeiten uns sogar Events organisieren.

Er schien sehr beeindruckt.

Diese kleine Geschichte wollte ich euch nicht vorenthalten, da sie genau das zeigt was die FCN ausmacht!

 

Tag #4

 

Den vierten Tag begannen wir damit, das gegenüberliegende Ufer vom Boot aus mit Oberflächenködern abzufischen.

Nach kurzer Zeit konnte ich ein kleines Schnappen an meinem Köder vernehmen.

Beim nächsten Wurf hing auch schon etwas an der Rute.

Mein erster Topwater Fisch!!!

 

Ein Barsch der Genau so groß wie der Köder ist…Schweden

An einer anderen Stelle wo wir immer

wieder raubende Fische sahen

konnten wir in kurzer Zeit viele

kleine Barsche fangen.

 

Unser nächstes Ziel war einer der

tieferen Bereiche des Sees.

 

Wir montierten je einen 15 cm Langen Wobbler im Barsch Dekor.Bild16

Schon nach 10 Minuten hatte ich einen Ruck in der Rute.

Stu stoppte das Boot und holte seine Rute ein.

Ich konnte einen netten 46 cm „großen“ Zander Landen.

Nach einem kurzen Fototermin ist er mir leider wieder ins Wasser „gefallen“

 

 

 

Am Abend versuchten wir es wieder auf Barsch an der selben Uferkante wie schon am Vormittag.

Wir konnten viele Barsche fangen und eine Zeit lang die Misserfolge der letzten Tage vergessen.

Wir versuchten unser Glück bis zum Sonnenuntergang, wo Stu sich seine Kamera schnappte und einige atemberaubende Momente einfing.

 

Topwater in den Abendstunden <3

Schweden Schweden

 

Abreise…

Wir haben lange diskutiert, ob es noch Sinn macht weiterhin zu bleiben…

Und als wir am nächsten Tag eine kurze Fahrt machten, um die Barsche wieder zu ärgern, mussten wir feststellen das es fast unmöglich ist noch windfreie Plätze zu finden.

Wir fuhren den Vormittag über verschiedene Spots an, wo der Wind ein wenig von Bäumen gedämpft wurde. Jedoch ohne Erfolg…

So entschieden wir uns, die Heimreise einen Tag früher wie geplant anzutreten…
Das hieß:

– Boot leer räumen

– Hütte leer räumen

– Geschirr waschen

– Hütte putzen

Mittlerweile war es Nachmittag und wir traten die Heimreise an.

 

Alles in allem waren wir enttäuscht von unserem ersten Schweden Urlaub.

Auch wenn der See viele sehr schöne Spots preisgab und der Campingplatz sowie das Wetter erste Sahne waren, hat es mit den Fischen einfach nicht sein sollen…

 

 

Bis zum nächsten mal eure Fishing Connection Niederrhein

Stu & Gründe

 

 

Bräsige Brassen statt barteliger Berserker-Barben

Beim gestrigen Feederanstiz mit Forthy am Rhein hatten wir es mit einem käsigen Feederfutter vorzugsweise auf Barben abgesehen.
Wir kamen gegen ca. 19:15 Uhr am Spot an.
Man glaubt es kaum, nachdem ich vor dem Auswurf meiner Ruten einige Futterbälle sowie Futterkörbe am Spot verteilte, zupfte unmittelbar nach dem Schnurstraffen meiner platzierten Feederrute ein Fisch am Köder. Das Zucken der Rutenspitze war grundeluntypisch.
Ich brauchte insgesamt drei Versuche (Anschlag, Reinholen, Futterkorb füllen, Neu beködern, Auswurf) bis der Fisch endlich hing. Es kam mir ein hübsches ca. 15 cm langes Rotauge entgegen.
Dieses Spektakel ging exakt bis in die Dunkelheit. Es war teilweise stressiger als an einem gutlaufenden Tag am Forellenhof, sodass ich beschloss meine zweite Feederrute kurzzeitig gar nicht erst auszuwerfen. Die unzähligen Rotaugen und vereinzelt kleinen Bresen ließen den Grundeln keine Chance, dabei wollte ich unbedingt noch eine kleine Grundel bevorzugt als Zander-Köfi, nun ja was soll´s!
Der Rheinfeederangler kennt in den letzten Jahren dieses Phänomen meist umgekehrt, umso glücklicher war ich diesen erfolgreichen Friedfischansitz genießen zu dürfen.
Kurz vor der Dunkelheit gab´s sogar noch einen ordentlichen Klodeckel von ca. 60 cm Länge. Was ein klasse Fisch! Bis auf den perversen Schleim und den meist unspektakulären Drill sind es doch tolle Tiere.
Jedoch stinkt mein ungummierter Kescher auch noch heute nach diesem Wasserbewohner. Ich denke jeder von euch wird gerade die Nase vor dem Bildschirm rümpfen. Ein unvergesslich penetranter Geruch. haha

Wenigstens durfte ich noch zwei ordentliche Brassen keschern, sodass ich den Geruch gerne in Kauf nahm, da diese beiden Bresen einen tollen Feederabend abrundeten, auch wenn es mit dem Zielfisch Barbe, trotz dem Käse-Pellet-Futter an einer Flussmündung, leider nichts gab.

Euer
Kaspersio

Rheinbrasse Rheinbrasse

Fishing Connection On Tour!

FCN-Mobil

FCN-MobilDas FCN-Mobil möge uns in der Zukunft ein schneller, verlässlicher und sicherer Partner für diverse Gemeinschaftsaktionen an all´ den schönen Gewässern des Niederrheins und der Niederlanden sein.
Unser Fachmann für Textildruck, Stefan Koyardi, war auch dieses mal unser Mann der Tat.

Visitenkarte Stefan KonyardiFCN-Mobil

Störung beim Karpfenangeln

IssumStör

Gestern wurde ich netterweise von den FCNern Lukas, Inge und Blümchen zu einem Gewässer  eingeladen.
Also hieß es Tageskarte und ab geht die Lutzi!

Hauptzielfisch war der Karpfen. Als ich jedoch erfuhr, dass Störe des Öfteren Beifänge beim Karpfenangeln sind, freute ich mich sehr über die Möglichkeit auch diese Spezies mit etwas Glück an den Haken zu bekommen. Die erste Stunden blieb ich noch Zuschauer, da David noch unterwegs war u.a. um mir eine Tageskarte zu besorgen. Es dauerte eine knappe Stunde nach Ankunft, bis sich Joels „Funkelaut meldete. Resultat war ein schöner Stör, welcher gemäß der LFischVO in NRW wieder schonend in sein Element zurückdurfte.

IssumAls Blümchen mit meinem Tagesschein ankam, halfen mir Robin und Lukas äußerst kollegial beim Anfertigen zweier Rigs, da an diesem See das Fischen mit Haar strengstens verboten war und ich bis zu diesem Zeitpunkt lediglich Haarmontagen zum Karpfenangeln verwendet habe.
Also zeigten mir die beiden, wie man ein anderweitiges Rig bastelt und die Köder an diesem für eine optimale Präsentation anbringt.
Kurz danach kam der gute alte Stuijve, welcher dieses Gewässer wahrscheinlich besser als seine Westentasche kennt und zeigte mir schnell, wo Sandbänke und anzuwerfende Hot Spots sind.
Nach dem perfekten Platzieren beider Montagen blieb viel Zeit für diversen Angelsmalltalk in einer netten Runde bis in die Dunkelheit hinein. Doch dieser Smalltalk wurde durch einen aufschreienden Bissanzeiger gegen 23 Uhr unterbrochen. Kurz nach dem Aufheben der Rute vom Rod Pod bemerkte ich, dass es sich nicht um einen Bresen handeln kann. Für einen Karpfen war die Fluchteigenschaft des Fisches auch ungewöhnlich.

IssumUnmittelbar nach diesen Gedankengängen zeigte sich auch ein freudiger und agiler Stör an der Oberfläche, welcher nach einem kurzen Drill auch im Kescher wiederzufinden war. Natürlich durfte auch dieser nach einem kurz und knackigem Fotoshooting wieder Wasser zwischen den Kiemen spüren und wurde sorgsam zurückgesetzt.
Für den Rest der Nacht blieb es relativ ruhig, bis auf Robin, der den einzigen Karpfenrun der Nacht verzeichnete und den Cypriniden zudem leider im Drill verlor.
Einige Bresen sorgten desweiteren für vereinzelte Piepser beim Grundeln am Futterplatz. Eine von diesen Übeltätern konnte ich kurz nach Sonnenaufgang noch landen.

Danach hieß es auch schon Abbauen, ab nach Hüss!
Manchmal gibt es halt Störungen beim Karpfenangeln. Für mich jedoch eine willkommene Abwechslung!

Viele Grüße
Euer Kaspersio

Blümchen und der Rekordwels!

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Unser für tolle Karpfenfänge bekanntes „Blümchen“ kann auch forellenhofinterne Welsrekorde brechen!

An einer 15 g Spinnrute mit einer 0,18 er geflochtenen Hauptschnur und einem 0,22 er Monovorfach, durfte David einen auf den Punkt 150 cm langen Wels drillen.
Erst nach ungefähr vier Stunden ließ sich dieser an dem feinen Gerät zu einem Abstecher in den Kescher überreden.

Bis dato waren die gefangene Welse am Forellenhof mit max. 1,25 m bereits bekannt.
Unser Blümchen zeigte beeindruckend, dass auch ein „Anderthalber“ sein Unwesen unter all´ den Forellen treibt.

Köder war ein kleiner Forellenspinner.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Ausnahmefang!

Eure FCN

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„Entdropshottet“

Maashecht

Heute Nachmittag waren Sascha und ich ein paar Stündchen vom Boot unser Glück auf die drei beliebten Räuber, Zander, Hecht und Barsch, versuchen. Leider reichte es letztlich nicht zu einem Hattrick an Bord, da die mysteriösen Maas-Vampire nicht in bester Beisslaune zu sein schienen. Jedoch durfte ich mich äußerst über meine ersten Drop-Shot-Fänge freuen!

k-DSC_0019 GoPro Maas

 

 

 

 

 

Drop Shot

 

Plaasen

 

Vertikal auf der Maas