Mein erster Ansitz 2016

Mit der Feederrute ging es an einem für mich neuen Baggersee auf Rotaugen. Bei 6 Grad Wassertemperatur und diesem eiskalten Wind war es nicht einfach, aber nach etwa 2 1/2 Std. kam der erste Biss. Kein Schneider zum Auftakt, wenn das kein gutes Zeichen für 2016 ist.

2016

Räuberisches Rotauge!

Räuberisches Rotauge

Dass in der Friedfischbranche seit geraumer Zeit Kunstköder, in Form von Made- und Maisimitationen, ihre Daseinsberechtigung besitzen und den ein oder anderen Cypriniden mehr ans Band bringen, ist keine Seltenheit.
Ein Winterrotauge, welches auf einen Gummifisch beißt, ist hingegen eine außergewöhnliche Rarität. Da hatte wohl jemand Lust auf ein Proteinhäppchen.

 

Gib dem Affen Zander!

Im Test bei der Fishing Connection Niederrhein die neuen Köder, King Lui und Hairy Lui, aus dem Hause Monkey Lures.

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Bereits Anfang Dezember vor dem eigentlichen Verkaufsstart, am 01.01.2016, bekamen wir einige Päckchen der Gummifische King Lui und der Fransenköder Hairy Lui, von uns liebevoll „Affen“ genannt, zum testen geschickt.

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Erster Eindruck: Innovative und ansprechende Verpackung mit ausführlicher Beschreibung auf der Rückseite in deutscher Sprache.
Auf der Vorderseite befindet sich im oberen rechten Bereich eine Informationsbandarole mit welchem Flavour die Köder aromatisiert sind, im Moment gibt es die Aromatisierung mit Seafood oder Knoblauch.

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Eine Packung beinhaltet fünf der „Affen„, den King Lui gibt es derzeit ausschließlich in 10 cm Länge, den Hairy Lui auschließlich in 14 cm.
Erhältlich sind die Köder zur Zeit in zehn verschiedenen Farben.

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Einige der Dekore sind stark UV-Aktiv andere nicht. Dazu hat sich der Hersteller eine sehr interessante Art ausgedacht dieses auf der Verpackung darzustellen.
Das auf der Vorderseite oben mittig aufgedruckte Logo gibts es in drei verschiedenen Farben. Diese zeigen optisch wie UV-Aktiv das jeweilige Dekor ist.
Zur Erklärung ist auf der Rückseite eine kleine Informationsleiste aufgedruckt.

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Öffnet man die Obere an der Front befindliche Verpackungsleiste, befinden sich auf deren Innenseite bildlich Abgedruckte Montagemöglichkeiten.

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Die Köder sind in wiederverschliesbare Plastikbeutel verpackt, wodurch die Aromatisierung lange erhalten bleibt. Auch in diesem Punkt ist die Verpackung sehr durchdacht.

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Von der Gummimischung her sind die „Affen“ sehr weich, und in den beiden erhältlichen Größen ohne Stinger fischbar.
Die Weichheit der Gummimischung wird noch unterstützt durch die Aussparungen an der Unterseite des Köders.
Trotz dieser Weichheit bekommt man auch sehr gut die Wullst eines normalen Jigkopfes in den Gummifisch versenkt ohne das die Wullst das Gummi einreißt.
Selbst nach mehrmahligem aufziehen ist dies beim Testen nie passiert.

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Was einem bei Betrachtung des Köders sofort auffällt sind die großen schwarzen Augen mit dem weißen Kreuz .
Dieses Kreuz dient als Fixpunkt bei Attacken von Fischen. Dadurch soll erreicht werden, dass der Biss auf den vorderen Teil des Gummifisches passiert.
Ebenfalls fällt einem die geriffelte Oberfläche auf, die wohl dazu dienen minimalistische Vibrationen zu erzeugen, um den Fisch zum Biss anzuregen.
Natürlich wird dadurch auch die Aromatisierung besser gehalten.

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Nachdem die „Affen“ unter verschiedenen Mitgliedern der FCN aufgeteilt wurden, ging es auch mit dem Testfischen los.
Die ersten „Versuche“ wurden vom Ufer aus mit dem King Lui in der Farbe Salt&Pepper gemacht. Dazu wurde zum Rhein bei Duisburg gefahren, um nach Feierabend mal eben die Dämmerung auszunutzen zu können.
Die „Affen“ wurden am 21g Jigkopf klassisch gejigt und gefaulenzt, beide Führungsarten brachten Fische.
Das Wetter war regnerisch und der Wasserstand leicht erhöht.
Der „Affe“ läuft nicht flankend, jedoch mit ausladender Bewegung des Schaufelschwanzes.
Direkt beim dritten Wurf gab´s den ersten Fisch, ein guter Zander hing am Band.
So kann es weitergehen…..

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…..beim fünften Wurf gab es den nächsten Biss, der Fisch hing leider nicht und hat zu allem Überfluss noch den Schwanz des Köders abgebissen.
Also wurde nun die Farbe“ Motor Bug“ am ebenso 21g Jigkopf angeboten.
Diese brachte an dem Angeltag in einer Stunde zwei weitere kleine Fische, und einen 30er Barsch….

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…..Fazit: erster Test bestanden.


Einen Tag später ging es mit Markus zu einem Verladehafen nach Holland an die Maas.
Leider wieder nach Feierabend sodass nur wenig Zeit zum Fischen blieb.
Der zunehmende Wind, der frontal kam, machte uns zu schaffen. Trotzdem konnte Markus einen schönen Fisch landen. Köder war ein King Lui in der Farbe „Silver Haze“ am 17g Jigkopf gefischt.

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Leider ergab sich in der darauffolgenden Woche nicht die Möglichkeit unter der Woche ans Wasser zu kommen.
So fuhren wir erst samstags wieder los.
Marcel wollte vom Boot sein Glück vertikal versuchen, während es Markus und mich an die Waal in Holland verschlug.
Das Wasser war derweil noch stärker gestiegen, die Wassertemperatur gefallen und der Wind stetig stark…. tolle Voraussetzungen aber egal, wer zuhause bleibt kann auch nix fangen…..
Was soll man sagen es war wie erwartet zäh, den ersten Fisch fing ich, einen untermaßigen Zander auf einen King Lui in der Farbe „Motor Bug“……
Marcel fing wohl gegen Mittag einen kleineren Fisch vertikal auf einen King Lui in der Farbe „Apple Bomb“…..

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…… Doch den besten Fisch des Tages erwischte in der Abenddämmerung Markus auf einen King Lui in der Farbe „Motor Bug“.

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Zwischen Weihnachten und Neujahr waren wir dann nicht mehr am Wasser, um die Köder weiter zu testen.
Unser erstes Testfischen 2016 führten wir dann wieder am Rhein bei Duisburg im Januar, bei frostigen Temperaturen, hohem Wasserstand und einem Schiff was entladen wurde und dabei extreme Geräusche verursachte, durch. Gleichauf leuchtete der Kran den kompletten Spot aus ….. von anderen Supportern der FCN und auch von befreundeten Anglern hörten wir, dass es nicht gut läuft….. trotzdem konnte ich zwei Fische ans Band bekommen. Köder war in beiden Fällen ein King Lui in der Farbe „Electric Monkey“……

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Fazit:

Die neuen Köder aus dem Hause Monkey Lures überzeugen.
Denn selbst bei schwierigen Bedingungen haben die „Affen“ noch Fische ans Band gebracht, wo andere Köder nichts gebracht haben.
Auch die Bissfrequenz war unwahrscheinlich hoch.
Die Aufbewährung in der wiederverschließbaren Verpackung ist eine schöne Sache.
Die Gummimischung ist weich und recht haltbar.
Wünschenswert wären noch andere Größen z.B. den King Lui in 14 und 16 cm.
Mittlerweile hat der Köder Einzug in etlichen Köderboxen von Mitgliedern der FCN gehalten.

by Chris N.

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Seite 174!!!

Bei Fragen einfach melden.

Euer Sascha