Polder-Meeting mit Jana und Rouven

Am vergangenen Samstag hieß es für mich und Sven: 4 Uhr aufstehen und 5 Uhr Abfahrt.
Polderangeln war angesagt. Doch nicht nur das.
Erstmalig trafen wir uns mit Jana und Rouven von TOCKsuchT aus Detmold am Wasser.
Eine gemeinsame Raubfischsession war mehr als überfällig.
Und obwohl ich in den vergangenen Wochen sowohl zeit- als auch motivationsbedingt kaum mit dem Spinngeschirr unterwegs war,
freute ich mich sehr auf diesen Angeltag.
Nach einer recht bescheidenden und schlaflosen Nacht sowie einem halben Liter Energy-Drink ging es auch schon los.
Knapp 180 km bis zum Zielort.
Da es recht früh war, gehörte die Autobahn uns fast alleine, sodass die Fahrt im morgendlichen Smalltalk mit Sven fast wie im Fluge verging.
Ohne Komplikationen erblickten wir, als das Navi zeitgleich: „Sie haben Ihren Zielort erreicht.“ posaunte, den eye-catchenden
Camper von Jana und Rouven.

Schnell begrüßten uns beide freundlich mit einem frisch-aufgeschütteten heißen Kaffee.

Die ersten paar Würfe waren schnell gemacht, bis es dann letztendlich zunächst zur Ijssel gehen sollte, an der wir es in den ersten 1 1/2 Stunden auf Zander versuchten.
Leider konnte nur Jana einen der Kammschupper verhaften. Auch Sven durfte sich über einen Biss freuen.
Von der recht angetrübten Ijssel ließ sich dieser Sichträuber nicht irritieren.

Das gemeldete wechselhafte Wetter (Sonne-Regen-Sonne-Regen-Sonne-Regen) schien uns generell nicht optimal für Glasaugen. Warum also nicht zeitnah zu den Poldern rüberwatscheln? Der Ijsselhecht jedenfalls schien nicht abgeneigt gewesen zu sein sich ein Gummihäppchen zu genehmigen. Also auf ins Hechtrevier zu den Poldern!

Gesagt getan. Kaum lotste uns Rouven zu seinen auf dem VISplanner entdeckten Poldern, rief Jana auch schon: „Da ist der erste!“, doch dieser blieb leider auch nach der dritten Attacke nicht hängen. So ist das nun mal an solchen Tagen. Generell bissen die Hechte nicht mit größtem Elahn, sondern blieben eher der Lethargie an diesem Tag treu. Neben einem kleinen Hecht über den ich mich an diesem augenscheinlich schwierigen Tag sehr freute, bretterte bei Rouven doch noch ein sehr stattlicher Brusche auf ein 24er Real Roach! Ein wirklich satter Biss, wie er berichten konnte, schenkte uns allen neue Motivation.

Doch in den nächsten Stunden tat sich nichts mehr.
Bis auf zig Polderkarpfen, welche sich in den sonnigen Intervallen des Tages unter der Wasseroberfläche aufhielten, gab es kaum Anzeichen von Fisch. Sven und ich entschieden uns also gegen 19 Uhr den Rückweg anzutreten.
Eine primäre Erkenntnis des Tages bleibt jedoch. Die beiden Bastelfreaks sind ultranette und coole Angelgenossen, mit denen ich jederzeit gerne wieder am Wasser Zeit verbringen könnte und auch definitiv werde.

Gegen 21.45 Uhr zu Hause angekommen schrieb mir Rouven, dass es doch noch zwei mal gerappelt hat.
Hier einer der beiden „Snoeks“, wie man in den Niederlanden zu sagen pflegt.

Viele Grüße
Euer Kasi