Informationen

Du willst erfolgreich die Prüfung für den Fischereischein ablegen?
Dann kontaktiere uns über:

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Der Rheinische Fischereiverband von 1880 e.V. organisiert in Kooperation mit seinen Bezirken regelmäßig Vorbereitungskurse zur Fischerprüfung.
Es werden sowohl Abend- als auch Crashkurse je nach Veranstaltungsort angeboten.
Kurse werden traditionell im Frühjahr und Spätherbst durchgeführt.
Für detaillierte Informationen in Bezug auf deinen Standort schreibe uns gerne eine E-Mail.

Einen ersten Überblick der Rahmenbedingungen zur Fischerprüfung in NRW bietet die Website des renommierten Verbandes.

Rheinischer Fischereiverband von 1880 e.V. – Fischerprüfung
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Details zur Fischerprüfung NRW

Du willst „Angeln gehen“? Dann benötigen du

  1. Die Fischerprüfung
  2. Den Fischereischein
  3. Den Fischereierlaubnisschein

Dabei gilt:

Ohne Fischerprüfung keinen Fischereischein
Ohne Fischereischein keinen Fischereierlaubnisschein
Ohne Fischereierlaubnisschein kein Angeln

Zum erfolgreichen meistern der Fischerprüfung verhilft dir ein Vorbereitungslehrgang.

Der RHFV von 1880 e.V. bietet unter folgenden Konditionen Lehrgänge regelmäßig im Frühjahr als auch im Herbst an:

(DAFV-Mitgliedschaft meint die Mitgliedschaft in einem organisierten Angelverein)

Jugendliche unter 18 Jahre mit DAFV-Mitgliedschaft           50,00 € (NL*) / 70,00 (WL*)
Jugendliche unter 18 Jahre ohne DAFV-Mitgliedschaft        60,00 € (NL*) / 80,00 (WL*)
Senioren ab 18 Jahre mit DAFV-Mitgliedschaft                      75,00 € (NL*) / 110,00 € (WL*)
Senioren ab 18 Jahre ohne DAFV-Mitgliedschaft                   85,00 € (NL*) / 120,00 € (WL*)
(Die Kosten beinhalten das Lehrmaterial im Wert von 10,00 €)
*NL = Normaler Lehrgang     WL = Wochenendlehrgang/Crashkurs
**Zusätzlich erhebt die Kreisverwaltung eine Prüfungsgebühr von 50,00 €

Was wird vermittelt?

Der Lehrstoff umfasst einen theoretischen Teil mit 356 Fragen in 6 Gruppen
Einen praktischen Teil zur Erkennung von 49 heimischen Fischarten
Einen praktischen Teil Zusammenstellung-Bau einer Angelrute

Zu Nr. 1 – Wissensabfrage durch Singlechoice-Fragen (Theorieteil der Prüfung)

Aus folgenden 6 Gruppen sind insgesamt 356 Fragen zu lernen.

Gruppe 1: Allgemeine Fischkunde mit 53 Fragen
Gruppe 2: Spezielle Fischkunde mit 73 Fragen
Gruppe 3: Gewässerkunde und Fischhege mit 77 Fragen
Gruppe 4: Natur- und Tierschutz mit 45 Fragen
Gruppe 5: Gerätekunde mit 41 Fragen
Gruppe 6: Gesetzeskunde mit 70 Fragen

Zu jeder Frage gibt es drei Antwortmöglichkeiten. Die richtige Antwort muss angekreuzt werden (Singlechoice-Verfahren).

Bei der Prüfung werden 6 Fragebögen mit jeweils 10 Fragen aus den obigen Gruppen ausgegeben, also insgesamt 60 Fragen. Aus den drei möglichen Antworten muss jeweils die richtige Antwort angekreuzt werden. Maximal können also 60 Punkte erreicht werden, es müssen aber mindestens 45 Punkte zum Bestehen der Prüfung erreicht werden, wobei auf jedem Bogen, aus jeder Kategorie, mindestens 6 Fragen richtig beantwortet werden müssen. Das sind bei 6 Bögen erst 36 richtige Antworten, also müssen bei einigen Bögen mehr als 6 Fragen richtig sein um an die 45 Punkte zu kommen.

Zu Nr. 2 – Zusammenbau- und stellung einer Angelrute (1. Praxisteil der Prüfung)

Das gesamten Zubehör für die Zusammenstellungen der 10 Ruten liegen auf einem Tisch und muss vom Prüfling eigenständig je nach Aufgabenstellung genommen und auf einem zweiten Tisch abgelegt werden. Hier erfolgt die Aufgabenlösung.
Anschließend oder währenddessen wird das nötige Zubehör für den Fischfang in der richtigen Reihenfolge vom Prüfling präsentiert.

Insgesamt ist die Prüfung mit maximal 28 erreichten Punkten bestanden, 24 Punkte gelten als nicht bestanden.

Folgende Gerätezusammenstellungen müssen gelernt werden:

Rute 1: Bauen Sie eine beringte leichte Angelrute zum Fang von Rotaugen, Rotfedern und Brassen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 2: Bauen Sie eine Feederrute zum Fang von Rotaugen, Rotfedern und Brassen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 3: Bauen Sie eine Rute zum Fang von Karpfen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 4: Bauen Sie eine Grundrute zum Fang von Aalen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 5: Bauen Sie eine Spinnrute zum Fang von Hechten mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 6: Bauen Sie eine Spinnrute zum Fang von Barschen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 7: Bauen Sie eine Fliegenrute zum Fang von Forellen (Trockenfischen) mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 8: Bauen Sie eine Fliegenrute zum Fang von Forellen (Nassfischen) mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 9: Bauen Sie eine Rute zum Fang von Dorschen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.
Rute 10: Bauen Sie eine Brandungsrute zum Fang von Plattfischen mit dem notwendigen Zubehör waidgerecht zusammen.

Zu Nr. 3 – Erkennung von 49 heimischen Fischarten (2. Praktischer Teil der Prüfung)

Während des Lehrganges werden die Namen und Besonderheiten von Fischarten gelehrt. Bei der Prüfung werden dem Prüfling maximal 6 Fischbilder (Format A4) gezeigt. Davon müssen mindestens 4 Fischarten richtig mit dem jeweiligen Namen benannt werden. Als Lernmaterial bekommt jeder 49 Steckkarten (Fischbilder.)