Do it yourself! Madenfutterkorb fürs Barbenangeln am Rheinstrom

Maden und Hanf sind vermutlich die besten Barbenmagneten unter allen Anfütterungsmöglichkeiten, die es gibt. Wer ausschließlich Maden und Hanf beim Barbenangeln füttern will, der muss jedoch auf spezielle, geschlossene Futterkorb-Varianten , allgemein als Madenfutterkörbe bekannt, zurückgreifen. Rheinbarbenangler verwenden nicht selten Gewichtsklassen zwschen 180 und 220g. Leider gibt es Madenkörbe mit solch hohen Gewichten nicht (oder kaum) auf dem Markt. Daher ist an dieser Stelle die Marke Eigenbau gefragt.

Was man braucht?

  • Korum Combi Mesh Feeder 120g
  • Flaches Blei mit 80 bis 100g
  • Schrumpfschlauch mit 50 Millimeter Durchmesser
  • Lochzange
  • Schere
  • Kochendes Wasser
  • Sekundenkleber

Schritt 1: Zunächst wird ein passendes Stück vom Schrumpfschlauch abgeschnitten.

Schritt 2: Mit einer Lochzange werden kleine Löcher in die obere Hälfte des Schrumpfschlauchs gemacht.

Schritt 3: Nehme den Madenfutterkob (Combi-Mesh-Feeder, rechts im Bild).

Schritt 4: Stülpe das vorbereitete Stück Schrumpfschlauch über den Korb und packe ein 80 bis 100 g schweres Blei unter den Combi-Mesh-Feeder.

Schritt 5: Achte Darauf, dass der Schrumpfschlauch nicht den Deckel mit überdeckt. Entferne die Kappen und lege den Korb samt Extra-Blei und Schrumpfschlauch sorgsam in kochendes Wasser. Und FERTIG ist der Rhein-Madenfutterkorb.

Schritt 6: Befestige die Endkappen wieder am Combi-Mesh-Feeder und klebe EINE Kappe mit Sekundenkleber fest. ACHTUNG: nur eine festkleben. Andernfalls können die Kappen im starken Rheinstrom verloren gehen. TIPP: Alternativ funktioniert auch ein Kabelbinder.

Schritt 7: Ready to rumble! Packe zwei Liter Maden und einen Liter Hanf ein und fange deine Rheinstrombarben! ZUSÄTZLICHER VORTEIL: Durch die geschlossenen Löcher an der Seite bleiben die Maden und der Hanf länger im Futterkorb. So lockt man die Barben noch effektiver an.

Vielen Dank für die „Bastel-Anleitung“ @Tim Janssen!

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