BarbenEck´

Wissenswertes

Die Barbe (Barbus Barbus), auch genannt Flussbarbe, ist der Leitfisch der kiesigen Barbenregion eines Flusses. Sie bevorzugt klare und vor allem sauerstoffreiche Fließgewässer. Die Barbe ist sowohl tag- als auch nachtaktiv. Gerade an niederrheinischen Rheinabschnitten kann man sie am besten gezielt in der Nacht befischen, da die unterschiedlichen Grundelarten in der Nacht nicht mehr allzu aktiv sind und somit das gezielte Barbenfeedern mit Natürködern wie z.B. der Made weniger ungewünschte Abnehmer vorweist. Tagsüber bieten sich Köderalternativen wie z.B. Käsewürfel aus mittelaltem Gouda oder Fischboilies und Pellets am Haar angeboten an.

Angeltechnik

Rute:
Es eignen sich insbesondere Heavy Feederruten als auch leichte Karpfenruten zum Feederangeln auf Barben.

Rolle:
Eine Freilaufrolle oder eine große Stationärrolle mit einer hohen Übersetzung und einer feinen Bremse eigenen sich hevorragend für die Barbenangelei.

Hauptschnur:
Entweder eine 0,15er Geflochtene mit anschließender Mono-Schlagschnur oder eine 0,30er –  0,35er Monofile. Einige Angler schwören auf eine Gummischnur (PowerGum) am Ende der Runrig-Montage vor dem Vorfach, um die Kopfschläge der Barbe optimal abzufeedern.

Vorfach:
S
ollte mindestens in dem Durchmesser 0,22er  gewählt werden. Besser ist es eine Vorfachstärke zwischen 0,25er und 0,32er zu wählen, da man die kampfstarken Berserker-Rheinbarben sowie Muschelbänke und den Abrieb an Rheinsteinen  nicht unterschätzt sollte.
Es kann immer passieren, dass eine Flusskönigin von 8 Pfund oder mehr einsteigt. In solchen Momenten ist man über ein kräftigesVorfach sehr erfreut.

Haken:
Karpfenhaken in den Größen 6 bis 12 eignen sich hervorragend. Wichtig ist, keine dünndrähtigen Weißfischhaken zu verwenden. Andernfalls ärgert man sich schnell über die ersten Aussteiger und aufgebogenen Haken.

Futterkorb: Am Rhein sind 120g – 210g Futterkörben  für die Angelei im Hauptstrom durchaus angebracht. Jedoch kann man auch mit Gewichten von 80g aktiv im Hauptstrom Feedern. Hierbei wird der Futterkorb alle zwei Minuten eingeholt und wieder ausgeworfen. So wandert der Köder stets auf der Futterspur entlang. An manchen Tagen fängt man so die meisten Barben.

Futter:
1.) An buhnenlosen Flussabschnitten bietet sich das Füttern einige Meter flussaufwärts an. Kurz vor dem Angelbeginn sollten ca. 2 kg Käsefutter (Feederfutter + 3 Packungen geriebenen Parmesan) mit einem Liter Maden  in Form von Bällen eingebracht werden. Dabei entsteht ein schöner Futterteppich im Fließwasser, der die Barben anlockt. Hiernach sollte etwa alle 20 Minuten ein neuer Futterball eingebracht werden, damit die Futterspur so gut es geht erhalten bleibt.
2.) Beim Angeln in Buhnenfeldern bietet sich das Vorfüttern von 10 Futterkörben an, um ein wenig Futter auf die Barbenstraße im Hauptstrom zu bekommen.
Durch den schweren Futterkorb ist gewährleistet, dass die Futterpartikel und Maden auch bis zum Grund gelangen.

Ein hoher Maden- und Hanfanteil ist beim Barbenangeln immer von Vorteil.

Köder

Gute Barbenköder sind Maden, Hailbuttpellets, Käse, Frühstücksfleisch und Frolic. Es werden auch regelmäßig Barben auf Gummifische, Wobbler oder sonstigen Kunstköder gefangen. Barben sind räuberischer als man vielleicht vermutet. Auch mit der Fliegenrute kann man in einigen Gewässern durchaus erfolgreich und gezielt auf Barben fischen.
Der Topköder schlechthin ist definitiv die Made.
Diese kann man durchaus noch mit Dufststoffen flavourn.
Auch ist das Einlegen einen Tag vor Angelbeginn in Parmesan und oder Knoblauch empfehlenswert.

Barbenfänge der FCN

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