Hanfsamen aufkochen und lagerfertig abfüllen – ein erster Versuch

Partikelkochen – das habe ich bisher in meiner Anglerkarriere viel zu wenig getan.
Mein guter Kumpel Lucas hat mich bereits mehrfach mit großer Häme ausgelacht, da ich bisher lediglich den teuren ready-to-use Hanf diverser Firmen gekauft habe. Schande über mein Haupt!
Insbesondere in diesem Jahr stelle ich den Bartelträgern im Vergleich zu den Vorjahren exzessiver nach, sodass der vorgekochte Instant-Hanf richtig ins Portmonee geht.
Da ich zumeist zwischen 200 und 400 Gramm große Portionen des Hanfs pro Schleien- oder Barbenansitz benötige, habe ich heute den ersten Versuch unternommen, 2.5 Kilogramm Trockenhanf aufzukochen und lagerfertig abzufüllen.
Bereits im Vorfeld habe ich diverse Gurken- und Barillasoßengläser gesammelt, in denen ich die aufgekochten Hanfsamen abfüllen werde.
Wichtig dabei ist, die Gläser sauber auszuspülen und im Backofen bei etwa 110 Grad für einige Minuten von den vorhandenen Restkeimen zu befreien. Diese sterben nämlich bei etwa 70 Grad ab – soweit die Theorie.
Den Hanf habe ich zunächst mit Cayenne Pfeffer und Hot Paprika Pulver verfeinert und mit reichlich kochendem Wasser übergossen.
Das ganze lies ich 24 Stunden ziehen, bis es schlussendlich zum Aufkochen und Abfüllen kam.
Ich kochte die Hanfsamen 90 Minuten auf. Nach und nach sah man wie ein großer Teil der Hanfkörner aufgeplatzt war, sodass der weiße Inhalt zum Vorschein kam. Genau das wollen wir beim Hanfkochen erreichen.
Lucas gab mir die Anweisung, dass etwa 70-80 Prozent der Hanfsamen aufgeplatzt sein sollten. Dann sei der Hanf optimal aufgekocht für unsere geliebten Cypriniden.
Ob es ganz 70 Prozent bereits waren… ich glaube es nicht, eher fiffty-fiffty. Mal schauen, ob sich noch was tut beim „Nachziehen“ in den Einmachgläsern.

🌶️🌶️ Spicey Hemp Cooking 🌶️🌶️
2.5 kg Hempseeds ✔️
Cayenne Pepper ✔️
Hot Paprika ✔️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.