Ruhr 2017 | Zwischen Kumpanei, Algen, Kraut und nochmal Algen…

Das diesjährige FCN-Event fand am 22.04. an der Ruhr-Vereinsstrecke des ASV Menden 1962 e.V. statt.
Die massenhaft vorkommenden und für den April unüblichen Süßwasseralgen machten uns leider einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Ein effizientes Angeln auf Bachforelle, Äsche, Barbe und Co. war aufgrund dessen leider nicht möglich.
Lediglich Schrotti konnte eine handvoll Rotaugen im Algenchaos zum Anbiss überreden.

Immerhin verschonte uns das launige Aprilwetter, sodass wir im Trockenen am Folgetag unser Tackle abbauen konnten.

Eine gesellige Grillrunde sowie spannende und lehrreiche Gespräche mit dem Barbenspezi Cees van Dongen ließen die schlechten Fangaussichten jedoch schnell zur Nebensache werden.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich für die zuvorkommende Gastfreundschaft des ASV Menden 1962 und  freuen uns auf das im nächsten Jahr stattfindende Rückspiel am niederrheinischen Rhein.

Petri Heil
Eure FCN

Outdoorlifestyle | Spring 2017 | Zille | NovaCarp

Grüne Oase schon Anfang April

Der erste Karpfen der Tour.

Schuppi Schuppi Schuppi …

Kein ewiglanger Krautfaden, nein alles Pollen und Algen auf der Schnur | Flusswaffen- alles sah perfekt aus. Leider kam extremer Mistralwind auf der das angeln unmöglich machte…

Ein neues Gewässer musste her.
First morning Frist Strike – YES !!💪🏼 | Lippen wie ein Schlauchboot…

Stabile Haupt und Schlagschnur- ein muss, bei vielen Hindernissen!

Minimales Tackle- schnell und mobil! | Erfolgsköder- 20mm Kivelinge mit 16mm Megasweet aus dem Hause R&G.

Für Aaland-Liebhaber das wahrscheinlich beste Gewässer der Welt, hier noch ein relativ kleiner😂

Traumhafte Fische, abgestochene Autoreifen. Leider hat vieles schöne auch einen bitteren Beigeschmack!! | Und die andere Seite


Freiheit macht kreativ

Die Tour ging weiter, knappe 1000 km nach oben, der erste Nordfranzose in dieser Session. | Riesenpaddel!

Mehr Bauch geht wohl kaum…
Back in Good-old-germany. Der erste morgen in der Heimat und 23 kg auf der Matte!
 Nächster morgen, nächste Bombe. Gleich wieder 20 kg. Was eine brutal geile und unvergessliche Zeit!

Ran an den Hauptstrom

Nachdem meine bisherigen Feeder-Versuche am Rhein in diesem Jahr noch nicht von Erfolg gekrönt waren, entschied ich mich gestern dazu, es zum ersten Mal in direkter Strömung, also ohne Buhnen, Einfahrten etc. zu versuchen.
Parallel zur Steinschüttung in Ufernähe brauchte es schon 140g Körbe um gut fischen zu können. Futter ist bei dieser Art der Angelei tatsächlich Macht! Immer wieder landeten zusätzliche Futterballen oberhalb der Angelstelle.
Es dauerte auch gar nicht lange, da zitterte schon die Spitze! Ein schönes Rotauge hing am Haken. 🙂 So folgten noch weitere tolle Fische bis abends um 23.00 Uhr. Zwei Brassen, zwei kapitale Alande, Rotaugen und Grundeln störten sich nicht an der harten Strömung und dem sehr flachen Wasser!
Bemerkenswert fand ich allerdings, dass ich die Grundeln erst in der Dämmerung/Nacht hatte, anders als all meine bisherigen Erfahrungen hierzu… :-/ Verlagern diese Kerlchen etwa ihre Aktivität?? Warten wir es ab.
Nur die erhoffte Barbe blieb noch aus, aber das Jahr ist noch lang.

Die Friedlichen im Frühjahr

Letzten Samstag ging es für mich und einen Angelkameraden an mein Hausgewässer, an dem ich das erste Mal vor 14 Jahren die ersten Würfe mit einer Telerute wagte. Das Gewässer ist mit einer Größe von 23 ha und einer Tiefe von bis zu 20 m nicht gerade das Kleinste. Das bedeutet, dass es sehr lange dauert bis sich der große Wasserkörper erwärmt und hierbei eine für die wärmeliebenden Fische vegetationsfördernde Sprungschicht bildet.
Deshalb überlegte ich mir rasch, dass sich die Fische in den aktuell wärmeren Flachwasserbereichen des Baggersees aufhalten werden.

Der Abschnitt zwischen den Inseln des Sees ist durchschnittlich 1.5 -4 m tief und somit sehr interessant für die Angelei im Frühjahr.


Als ich am Samstag am See ankam waren die Bedingungen gut, da sich das Wetter und die Temperaturen nur wenig verändert hatten. Ich hatte bereits das Wochenende zuvor am selben Spot gefischt und konnte dabei zwei Brassen erwischen. Genau deshalb hatte ich mich dazu entschlossen mein Glück an derselben Stelle zu versuchen – „Never change a winning team“.
Als Köder sollten es zwei Hartmaiskörner kombiniert mit einem pinken Popupmaiskorn richten.

Nachdem ich meine drei Montagen per Wurf im Flachwasserbereich platzierte, passierte in den ersten Stunden gar nichts. Doch mit der Dämmerung schien sich das Blatt zu wenden und die Fische aktiv zu werden. Die ersten Töne des elektronischen Bissanzeigers meldeten sich. Leider konnte ich den Fisch nicht landen, da dieser etwa auf halber Strecke austieg. Als ich das Rig neu einwerfen wollte fiel mir auf, dass sich der Haken mit dem Haar verknotet hatte. Daraufhin habe ich bis in die völlige Dunkelheit hinein ein neues Rig gebunden und musste die Rute nun nach Gefühl und Erfahrung auf etwa 100 m Distanz sicher bis zum Hot Spot rauskeulen.
Etwa zwei Stunden später stellte sich heraus, dass mein Wurfgefühl bei Nacht nicht von schlechten Eltern ist.
Denn es meldete sich mittels vereinzelter Piepser die erste Brasse der Session.
Nachdem ich den hochrückigen Burschen versorgt hatte, warf die Montage erneut in die gleiche Richtung aus, legte die Rute sorgsam auf dem Rod Pod ab und hing den Swinger gewohnt in die Schnur.
Das Glück schien mir an jenem Abend gewogen, denn ich fing wiederum zwei Stunden später den nächsten tollen Bresen.
Auch gegen 4 Uhr morgens biss eine dritte Brasse, die sich jedoch nach einigen Sekunden des „Drills“ vorzeitig verabschiedete.

Danach durfte ich erst einmal etwa vier Stunden ein ungestörtes Nickerchen machen, da die Bissanzeiger verstummten. Vorerst.
Denn gegen 8 Uhr morgens meldeten sich die nächsten beiden vereinzelten Piepser, die mich nach dem Wachwerden zunächst an einen weiteren Bresen denken ließen. Doch nach zehn weiteren Sekunden kreischte der Bissanzeiger wie ein alter Wasserkocher und die Schnur feuerte vom Spulenkopf der Freilaufrolle ab. Da wurde mir direkt klar, dass es sich diesmal um keine Brasse handeln wird.
Nach einem relativ kurzen Drill hing der Fisch in den ufernahen Ästen etwa 20 m vom Hot Spot entfernt fest.
Zusammen mit meinem Angelkameraden gelang es mir glücklicherweise den Fisch zu befreien und nach einem knackigen Drill sicher einzunetzen.

Das Ergebnis lautet also: Zwei Brassen und ein schöner Schuppenkarpfen. Das Kuriose war, dass alle Fische nur auf eine der drei Ruten gebissen haben, obwohl die beiden erfolgslosen Ruten mit ihren Montagen nur etwa 15 m abseits platziert wurden.
Mein Angelkamerad blieb während der Session leider blank.


Auch im Fließwasser sind die Friedlichen munter. So fing ich an der Niers ein kapitales Rotauge von 41 cm als auch einen schönen Bresen.
Wer Zeit hat sollte sich aktuell an seinen Gewässern einfinden und ein paar Stündchen mit der Feeder- oder Posenrute bzw. dem Karpfengeschirr investieren.

Petri Heil
Euer Brüx

Frühjahrseinstand

Lucas setzt für seinen Frühjahrseinstand momentan auf einen regelmäßig eingebrachten Futtermix aus R&G Kivelingen, Red Zemper, Seedy Scofish, Partikeln und kleinen Pellets. Wir sieht eure Frühlingstaktik aus? Futter, Instant oder Stalking? Auf was für Waffen setzt ihr momentan?

#rgfishfeed #pinpointhooks #navitasangling #novacarp

Boilies und oder Alternativen

Wo soll man beim Thema Boilies anfangen?
Ich beginne das Ganze mal so:
Boilies sind bei jedem Karpfenangler ein großes Thema.
Während sich bei den einen gewisse Marken etabliert haben, probieren die anderen noch Boilies unterschiedlichster Firmen aus oder rollen sich gar nach ihren Vorstellungen eigene Boiliekreationen.

Wenn ich jetzt hier alle renommierten Marken und Firmen oder Geschmacksrichtungen aufzählen würde, dann würde dieser Blogbericht den Rahmen sprengen.
Also gehe ich nicht diskret auf bekannte Hersteller und bestimmte Boilies ein.
Fangen wir mal klein an. Da ich selber noch ein Jungangler bin, weiß ich wie Jungangler bzw.
Anfänger sich an einem neuen Gewässer fühlen. Sie wissen zumeist nicht, wie und wo sie mit was angeln sollen.
Wenn man als junger Petrijünger in ein Angelgeschäft geht, sieht man des Öfteren die Massen an verschiedenen Boiliesorten und weiß nicht so recht, welche man nehmen soll. Jeder Angler möchte schließlich schnell zum Erfolg kommen. Deswegen sollte man sich immer am Gewässer mit den lokalen Anglern unterhalten und sie nach Tipps fragen. Eine pauschale Faustregel ist oftmals der Fall. Je nach Gewässer fängt man entweder mit fischigen oder eher mit fruchtig-süßen Boilies gut. Also können Gespräche mit Karpfenanglern vor Ort bereits einen wichtigen Tipp zur Boiliewahl geben.
Falls man an einem Gewässer mit einem sehr hohen Angeldruck durch Karpfenangler fischt, sollte man auch mal auf Mais oder auf Tiegernüsse ausweichen.

Diese Köder werden eher unzimperlich von den schlauen Fischen aufgenommen, da sie mit diesen alternativen Ködern noch nicht so häufig überlistet wurden wie mit einem Boilie. Außerdem ist die Köderwahl wichtig, da man an manchen Gewässern mit Brassen, Krebsen und Co. zu kämpfen hat. Man kann nach einigen Sessions herausfinden worauf diese unerwünschten Beifänge bevorzugt beißen und ihnen mit anderen Boiliesorten oder alternativen Ködern ausweichen. Auch durch die Wahl von größeren Boilies können unerwünschte Brassenbeifänge minimiert werden.
Andererseits fische ich zum Beispiel an einem Gewässer wo sehr viel Angeldruck herrscht. Dort wird viel gefüttert und mit großen Ködern geangelt. Ich habe mir dann überlegt, kleinere Köder (12-14 mm) zu benutzen. Hier füttere ich auch nur eine kleine Hand Boilies pro Rute  es Mit dieser Taktik bin ich schon sehr oft gut gefahren.

An alle ein dickes Petri,
Euer Laps

Neue Lehrgangsleiter in Emmerich am Rhein

Wie viele bereits wissen sind mit Christian Kaspers und Reiner Geerts zwei dynamische Charaktere im Rheinischen Fischereiverband und insbesondere im Bezirk Kleve aktiv geworden.
Da im Raum Emmerich die Nachfrage nach einem Vorbereitungslehrgang stets groß war, haben die Vorsitzenden des Linken Niederrheins, Udo Botson und Andreas Alshut, übergangsweise bis zur Neuwahl des Klever Bezirksvorstands jährlich einen Herbstlehrgang in Emmerich angeboten.

Mit den neuen Lehrgangsleitern Christian und Reiner werden zukünftig sowohl ein Frühjahres- und Herbstlehrgang in der Stadt am Rhein angeboten.
Die „Generalprobe“ der beiden fand vom 03. bis zum 05. März im Vereinsheim des SFV Rheinlust 1932 e.V. statt. Die insgesamt 13 Teilnehmer wurden innerhalb eines Wochenendes hervorragend auf die anstehende staatliche Fischerprüfung vorbereitet.
Mit einer Bestandenen-Quote von 100% starten die beiden Seminarleiter mit Bravour in ihre neue Verbandstätigkeit.
Alle Teilnehmer des Vorbereitungskurses brachten die Prüfung mit Erfolg hinter sich.
So darf es gerne weitergehen.

Petri Heil
Der Bezirk Kleve

ZANDERKANT Rute

Die Zanderkantrute spaltet die Gemüter aller Raubfischangler. Für die einen ist sie eine kompromisslos pfeilschnelle Rute, die endlich ordentlich „durchwummert“ , für die anderen ist sie ein seelenloses Brett, ein Besenstil.
Ich jedenfalls habe mich schnell in diese Rute verliebt und Fische sie in sämtlichen Situationen, wenn ein Gummiköder zum Einsatz kommt. Ob beim Faulenzen, Jiggen oder Dropshotten, die Zanderkantrute ist meine erste Wahl.

Produktdetails:

Länge: 265 cm
Zweiteilige Steckrute
Gewicht: 236 g
WG: 15-90 g

Trotz des enorm kraftvollen Rückgrates der Zanderkant, welche ich in Kombination mit einer Stradic Ci4 bzw. einer Rarenium Ci4 der Größe 4000 fische, konnten diverse Fischarten sicher gedrillt werden. Sogar ein fluchtfreudiger etwa 12 kg schwerer Karpfen, der sich an einem Gummifisch vergriff, wurde Paroli geboten und schließlich sicher eingenetzt. Also keine Angst vor einer zu steifen Rute. Gerade bei den harten Zander- und Hechtmäulern ist ein „brettiger“ Stock nicht gerade verkehrt, um den Haken sicher im Fischmaul zu platzieren.

Im Mai diesen Jahres folgt eine neue Version der Zanderkant, die Zanderkant 2.0.
Dieses Mal soll die Rute ein wenig mehr „Seele“ im Drill einverleibt bekommen.
Der Carbonanteil wird erhöht, der Harzanteil im Blank verringert. Dadurch ist ihr Blank optisch tiefschwarz. Sie wird 36 g leichter als ihr Vorgänger und hat die Hakenöse nicht mehr seitlich am Blank fixiert, sondern an der bekannten sonst üblichen Stelle der meisten Raubfischruten. Auch hat die Rute dieses Mal einen optisch schöneren „Steckbolzen“ verarbeitet, sodass die Rutenflucht konstant bewahrt bleibt.
Mit einem Preisunterschied von 17 Euro  (147 €) zur ersten Zanderkantrute ist die materiell hochwertigere Zanderkant 2.0 in Bezug auf Preisleistung sehr interessant. Sie liegt mit unter 150 € genau in meinem persönlichen Maximalbudget für eine Angelrute. Ich freue mich schon gespannt auf sie!

Mehr Infos zur Rute unter shop.zanderkant.de

(Klick auf´s Bild)

Die Kaulis von der Zanderkant

Der Zanderkantkauli gehört mit seinen außergewöhnlichen und zum Teil enttarnten Dekors, seinen markanten UV-aktiven Silikonaugen und seiner genialen Gummimischung zu meinen absoluten Favoritenköder im Bereich Zander- und Barschangeln.

Insbesondere tagsüber ist der Zanderkantkauli an sämtlichen Flüssen und Kanälen zusammen mit dem Räuberma(h)l von TOCKsuchT meine erste Wahl.


Der Klassiker: Zanderkantkauli

Länge: 12 cm
Preis: 1,17 €
Dekore: 11

Mit einem Stückpreis von 1,17 Euro liegt der Zanderkantkauli im Mittelfeld der auf dem Markt erhältlichen 12-13 cm langen Zanderhappen. In elf ansprechenden Dekoren ist der Kauli erhältlich. Die hochfrequente „Low Action“ des kleinen Schaufelschwänzchens reizt nicht nur den neugierigen Zander. Auch die gern gesehenen Punker als auch Hechte vergreifen sich gerne am Kauli. Die Kuriosität eines sehr schaulustigen großen Rotauges, welches nach dem Reaktor-Kauli schnappte, werde ich auch niemals vergessen.

Meine Lieblingskaulis:
1.) Violettglitter – Der Allrounder für klares Wasser und milchige Trübung, sowohl bei Sonnenschein als auch bedecktem Himmel eine wahre Frequenzmaschine.
2.) Reaktor – In trüben Suppen, beim Angeln im tiefen Wasser sowie in der Dämmerung meine erste Wahl aus der Kaulidekorpalette.


Der kleine Bruder: Juniorkauli

Länge: 9 cm
Preis: 99 ct
Dekore: 11

Der 9 cm lange Juniorkauli liegt preistechnisch mit rund einem Euro ebenfalls im Mittelfeld des Ködermarktes.
Er ist eine interessante, vom Körper gedrungenere Alternative zum klassischen Kauli. Ich fische den Junior jedoch recht selten, da der klassische Zanderkantkauli meiner Erfahrung nach mit derselben Vorliebe von kleineren Artgenossen und Barschen dankend genommen wird. In manchen Situationen jedoch, habe ich durch Erlebnisse befreundeter Raubfischangler erfahren, nehmen sogar große Räuber bevorzugt kleine Fische als Nahrung auf.
So fing mein Kumpel Rouven von TOCKsuchT einen 90 cm Hecht, der ihm eine Hand voll kleiner Stichlinge in den Kescher rotzte.
Auch angelte er eines Tages für etwa 30 Minuten einen Spot mit einem 12 cm lange Köder aus. Nichts, kein einziger Anfasser.
Als er die rund 5 cm langen Barsche im Gewässer umherschwimmen sah, griff er zu einem 5,5 cm langen Barschimitat und fing nach kurzer Zeit einen 60+ Zander als auch einen 80+ Hecht an derselben zuvor bereits ausgeangelten Stelle. Hier schien die an das Nahrungsaufkommen angepasste Ködergröße den Erfolg ausgemacht zu haben.


Der große Bruder: Megakauli

Länge: 16 cm
Preis: 1,75 €
Dekore: 12

Der große Bruder des Zanderkantkaulis ist mit 16 cm ein ordentlicher Gummihappen für Zander mit besonderem Appetit.
1,75 Euro pro Megakauli ist in Anbetracht der Größe vollkommen gerechtfertigt und vergleichsweise günstig.
In dieser Range existiert ein zusätzliches Design, namentlich „Törtel/UV“.
Der leicht flankierende und etwas druckvollere Lauf des Megakaulis macht ihn insbesondere für größere Räuber sehr attraktiv.
Auch kleinere Zander und halbstarke Barsche machen keinen Halt vor dem Megakauli wie dieser 36 cm lange Barsch eindrucksvoll beweist.
Ich bin gespannt, welche Erfahrungen ich mit diesem Köder zukünftig noch machen werde.


„Das Auge… fischt mit.“

Wer seine angejiggten Zanderkantkaulis für eine längere Zeit in einer Box verstaut, der wird bemerken, dass an den Stellen wo der Bleikopf eines Gummifisches auf einem Zanderkantkauli aufliegt das Plastisol auf den Bleikontakt reagiert.
Da der Kauli-Softbait eine auf dem Markt einmalige Gummimischung besitzt, weisen diese Kaulis auch als einzig mir bekannte Köder diese chemische Reaktion vor. Für einige vielleicht kein Schmaus für´s Aug´. Für mich schon fast ein „Ködertuning“.
Diese optisch „vermackten“ Gummis fische ich äußerst gerne, da sie wie ein krankes verpilztes Fischchen aussehen, welches naturgemäß von faulen Räubern mit einer erhöhten Erfolgsquote sowie weniger Energieverbrauch geschlagen werden kann.

Hier könnt ihr euch alle Zanderkantkauli-Dekors anschauen:

(Klick auf´s Bild)

Mit Ausdauer zum Fisch

Zur Zeit will jeder Fisch hart erkämpft werden… Das Wetter weiß nicht so recht, was es will und das finden unsere Rhein-Drachen scheinbar auch nicht so prickelnd. Immerhin 2 schöne Zettis hauten mir heute in die Rute. Der gute alte Sandra Shad brachte den ersten Fisch. Der zweite knallte sich einen Seashad weg. Morgen werden wohl auch die letzten Spots endgültig unter Wasser stehen, denn das nächste Hochwasser ist im Anmarsch. Dann werde ich mich wohl den friedlichen Bewohnern widmen müssen… 😉
Bis dahin, Petri Heil allen Hartgesottenen

Der Asiate im Rheingefilde

Es war etwa 16:30 Uhr als der Vorbereitungskurs zur Fischerprüfung in Emmerich endete und sämtliche Lehrgangsutensilien inkl. Kaffeemaschine, Rutenset, Fischkarten etc. im Auto verschwunden waren.
Trotz Regen beschloss ich aufgrund des geilen hohen Rheinpegels von 366 cm in Emmerich mich auf den Weg zu meiner Lieblingsbuhne zu machen. Also ab ins Auto, auf in Richtung Fließwasser.

Bereits nach dem dritten Wurf am Spot spürte ich ein leichtes „TOCK“ und schlug an. Offensichtlich waren Weißfische am Platz, wie mir eine gehakte Rundschuppe verriet. Etwa fünf Würfe später wieder ein leichtes „TOCK“… nach etwa 3 Sekunden stieg der Fisch aus… war es dieses mal ein Zander? Eine aufgespießte Rundschuppe gab es dieses mal jedenfalls nicht.

Der nächste Biss lies lange auf sich warten.
Etwa 40 Minuten später bekam ich einen guten Einschlag in den Rutenblank. „TOCK“, Anhieb, sitzt!
Sofort merkte ich, dass es sich um einen Zander handeln muss, der kurz vor Beginn der Steinpackung den Pro Shad volley genommen hat.

Mit exakt 60 cm ein wirklich klasse Fisch.

Nach einem weiteren Fehlbiss fiel auch schon die Dunkelheit herein.
Ich musste den dritten Abriss des Abends hinnehmen und der Regen begann stärker zu werden. Ich wollte schon Feierabend machen, doch dann regte sich ein bekannter Gedanke in mir:
„Komm, bevor du abhaust bindest du dir noch dein Kombivorfach an die Hauptschnur und hängst einen Köder ein, für die nächste Session.“
Gesagt getan. „Ach komm, ein paar Würfe hier vorne im hängerfreien Bereich gehen noch.“, sagte ich mir monologartig.
Nach genau dem zweiten Wurf schepperte mir etwas in die Rute.

Trotz straff eingestellter Bremse zog mir der Fisch einige Meter Schnur von der Rolle.
Der erste Gedanke war, dass ein halbstarker Wels sich am Sandrashad vergriffen hat … oder ist es etwa doch DER Zander? …
Nach einigen weiteren Sekunden kamen mir die in die Rute übertragenden Stöße und Fluchten sehr seltsam vor. Es fühlte sich ganz typisch wie bei einem quergehakten großen Fisch an. Wenige Minuten später zeigte sich mein Gegenüber an der Wasseroberfläche.
Ein schwarz-silbriges Wesen regte sich im Schatten der Nacht.
War es doch ein Wels oder eine Monsterbrasse? Ein endkapitaler Rapfen??
Kurz vor der Landung sah ich ihn dann, einen vermeintlichen Rheinmarmorkarpfen.

Ich hab´ am Rhein ja schon diverse Fischarten ans Band bekommen. Aber so einen Genossen…
Vater Rhein ist immer wieder für eine Überraschung gut. Unfassbar.

Letztendlich überprüfte ich Zuhause, ob es sich nun wirklich um einen Marmorkarpfen handelt.
Es gibt nämlich eine Fischart, die dem Marmorkarpfen sehr ähnelt. Der Silberkarpfen.
In Bezug auf diese sehr schwer gezielt zu fangenden Fischarten sind meine Erfahrungen einfach zu gering.

Die Asiaten Marmor-, Gras- und Silberkarpfen sind nämlich in einigen europäischen Gewässern mittlerweile mehr oder minder stark vertreten. Insbesondere durch kritisch zu bewertende Besatzmaßnahmen taucht der Grasfisch vielerorts auf. Die Dezimierung von wuchernden Laichkräutern lag beim Graskarpfenbesatz diverser Angelvereine primär im Vordergrund.

Nach dem Kontaktieren eines Fischereiexperten und dem Recherchieren im Internet war schnell klar, um welche Fischart es sich tatsächlich handelt.
Den Fisch, welchen ich fing war kein Marmorkarpfen.
Ich hielt an jenem Abend in Wahrheit einen Rhein-Silberkarpfen in den Händen!

Quelle: https://www.asv-neustaedter-see.de/fischkunde/fische-richtig-bestimmen/21-fischkunde/26-silberkarpfen-und-marmorkarpfen

Der Hammer! Von nun an glaube ich wirklich, dass „alles“ sein Unwesen im Rhein treibt.
Diese Story fällt definitiv unter die Rubrik „Kuriositäten am Wasser“. Werd´ ich nie vergessen.

Euer Kas

Gewässerwechsel – Die richtige Entscheidung

Die Regenfälle füllen die Flüsse, der Fressrausch vor dem Laichgeschäft beginnt. – Ideale Bedingungen, um den Zandern auf die Pelle zu rücken.
Unser Trip am vergangenen Samstag war zunächst auf den Twentekanal ausgerichtet. Grundidee war es, dass die Flüsse des Rheinsystems bei dem vorherrschenden Anstieg des Wasserstandes extrem eingerübt sein werden und ein geschleuster Kanalbereich hingegen mit stets gleichem Wasserstand weiterhin den bekannten, etwas klareren Trübungsgrad besitzt.
Ich warte bei nahendem Hochwasser gerne ein oder zwei Tage bis der hohe Wasserstand konstant auf einem Level bleibt. Eine kurze Aklimatisierungsphase der Raubfische an den hohen Pegel ist oftmals vonnöten, um größte Beißfreudigkeit der Zander zu erleben.
Doch diese Idee entpuppte sich als Trugschluss. Der Regen brachte über die steilen Kanalhänge Erde, Blätter und weitere Pflanzenteile in die Schifffahrtsstraße ein. Das langsam fließende Gewässer hatte eine Sichttiefe von etwa 15 cm. Viel trüber als es im Jahresdurchschnitt ist.
Für meinen Geschmack definitiv zu trüb, um glorreiche Fangaussichten vorauszuahnen.
Insbesondere Barsch und Hecht beißen unter diesen Bedingungen zumeist um einiges schlechter, da diese Augenräuber nun auf ihr wohl wichtigstes Sinnesorgan neben der Seitenlinie während ihres Raubzuges verzichten müssen.
Nach kräftezehrenden biss- und anfasserlosen sechs Stunden am Kanal war ein Gewässerwechsel die einzig richtige Entscheidung.
Wir fuhren also zum Kanaleinlauf an die Ijssel und stellten mit großer Freude fest, dass die Ijssel eine andere und für den Zander bessere Trübung besitzt. Am Einlauf vermischten sich die braune Kanalbrühe mit dem milchig trüben Fließwasser der Ijssel.
Ich nahm meinen chartreusfarbenen Gummifisch und tauchte diesen in in die Ijssel ein. Auch nach 30-40 cm konnte ich ihn noch leicht erkennen. Yesss! Das ist genau das, was die Zander lieben. Weder zu klar noch zu trüb. Auch diese milchige Trübung ist mir stets lieber als eine kakaofarbene Suppe.
Nachdem wir den Kanaleinlauf etwa 30 Minuten lang bisslos befischten, machten wir uns zur ersten Ijsselbuhne auf.
Ich wollte vor dem ersten Wurf an dieser Buhne nur kurz für kleine Königstiger, da hört ich auch schon: „Ich hab was!“ aus Alexanders Mund.
Das gibt es doch gar nicht. Nach 6 1/2 Stunden ohne Biss bescherte die erste Ijsselbuhne gleich nach dem ersten Wurf den ersten Zander des Tages. Unglaublich! Dabei ist es auch noch Alexanders erster Gummifischzander überhaupt. Petri Heil, mein Freund!

Schnell ein paar Fotos schießen, den Fisch versorgen und weiter geht´s.
Also schnappte ich meine Rute und machte in derselben Buhne ebenfalls meinen ersten Wurf.
Erste Absinkphase nichts. Zweite Absinkphase… „Fiiiisch!“ hieß es nur. Endlich!

Wir hatten uns beide mit jeweils einem Mitte-50er Zandern entschneidert. Sofort kam mir der Gedanken auf, was wäre wenn… was hätten wir erlebt, wenn wir uns von vornherein auf die Ijssel und nicht auf den Kanal konzentriert hätten?
Hätte, hätte, Fahrradkette.
Die Ijssel genehmigte uns in der nächsten Stunde vor Dunkelheit noch so manches „TOCK“.
Alex krönte seinen Tag mit einem schicken 62er Zander, der unmittelbar an der Strömungskante biss. Er genoss am Abend die Filets seines ersten Gummifischzanders.

Im Magen befanden sich vier noch kaum verdaute Grundeln. Die Fresslaune schien am jenen Tag groß gewesen zu sein.

Viele von Euch werden es sicherlich auch kennen…

Tage, an denen man spürt, dass man zum Angeln muss!
Gestern war so ein Tag für mich! Der eigentlich geplante Trip mit Michael Brands musste verschoben werden, das Wetter ließ mehr als zu wünschen übrig und dennoch – dieses Gefühl, es ist ein guter Angeltag, es war da…

Also hieß es bei starkem Westwind und Nieselregen eben allein zum Rhein für mich.

Fassen wir es kurz zusammen:
Innerhalb von nur 10 Minuten gab es insgesamt 3x Einschläge in der Rute und am Ende einen neuen Personal Best am Rhein für mich 🙂

Es gibt sie eben, diese Tage………

NovaCarp auf Abwegen – Meterhecht aus der Merwede

Mit dem ersten Streich in 2017 leiten wir eine neue Videoreihe ein: „NovaCarp auf Abwegen“. Verstärkt haben wir unsere Aufmerksamkeit im letzten Jahr neben den Karpfen auch anderen Fischarten gewidmet – diese Touren wollen wir dieses Jahr mit euch teilen. Los geht es mit

NovaCarp auf Abwegen – Meterhecht aus der Merwede

Gemeinsam mit FCNler Christian Kaspers und Zanderkantler Sebastian Hänel war Lucas an der holländischen Merwede unterwegs. Auch wenn es uns der gewünschte Zielfisch „Zander“ schwer machte: einen kapitalen Abschluss gönnten wir uns trotzdem!

Übrigens: Nur einen Tag später stellte Sebastian seine Zanderkompetenz unter Beweis und begleichte seine offene Rechnung mit den niederrheinischen Diven. Doch schaut einfach selbst mal bei ihm vorbei: Sebastian Hänel Official

Erkundungstour mit Sebastian Hänel

Abenteuer suchende Angler lieben es neue Reviere zu erkunden.
Gemeinsam mit Zanderkantler Sebastian Hänel und meinem Kumpel Lucas Deppe suchten wir die für uns neuen Geflide der Merwede auf.
Unser Fokus lag natürlich beim Zander, der am gestrigen Tag jedoch vom allerfeinsten divenhaft rumzickte und sich nur selten zimperlich am Juniorkauli vergriff. Immerhin ließen uns die Hechte nicht im Stich und krönten unseren Angeltag mit diesem starken Artgenossen.
Danke für die nette Überraschung und deinen Besuch.
Ich hoffe wir treffen uns in naher Zukunft nochmal am Wasser!
„Ick muss sagen, dit wa´ ne echt dufte Nummer, Keule.“


Der Merwede-Meter | Fotostrecke

Nach einem kurzen und knackigen Drill zeigt sich schnell, wer sich am anderen Ende der Schnur befindet. Ein starker Hecht streift erstmals die Wasseroberfläche der Merwede.

Kurz vor der Landung taucht der Esox noch einmal ab und entfaltet seine ganze Kraft.

YESSS! Sebastian wendet einen gekonnten Kiemengriff an und landet den Flusshecht sicher.

Die Freude ist groß. Christian ahnt bereits seinen neuen Hecht-PB.

Kurz ein paar Fotos schießen.

Mit strammen 104 cm ein Sahneteil von Hecht. Die Freude ist groß! Einfach nur geil! Nun darf die Dame wieder in ihr Element zurück.

Sebastian philosophiert darüber, dass wir eigentlich vor dem Besuch dieser Buhne kurz zum zurück Auto gehen wollten. Hätten wir dann überhaupt diesen Fisch an diesem Tag gefangen? Wohl eher nicht. Zum Glück entschieden wir uns dafür weiterzufischen.

Jawoll! Sebastian hat den nächsten Hecht im Drill. Selbe Buhne. Dieses mal ein kleinerer Artgenosse.

Gelacht wurde viel. So neigte sich mit guten Emotionen ein toller Angeltag dem Ende.

Petri Heil euch allen!
FCN


Am Folgetag zog Sebastian noch einmal alleine zur Merwede los und konnte dabei 8 straffe Zander bis knapp 70 cm aus dem Fließwasser ziehen.
Die Buhnen mit harter Strömung waren es, welche satte TOCKs bescherten. Alleine in einer Buhne gab es gleich 7 Zander zu verhaften.

INDOOR VISRIVER REUVER

Du bist ein Winterangelmuffel und hast keine Lust auf Regen, Schneeregen, Schnee, Sturm, Minusgrade und den ganzen Kram?
INDOOR VISRIVER REUVER macht´s möglich!
Der wohltemperierte Indoorforellenteich in den Niederlanden ist dann genau das Richtige für dich. Neben erhältlichem heißen Kaffee sitzt man zudem stets gemütlich in 16 – 20 °C warmen Treibhäusern.
Für den abendteuersuchenden Angler ist dies sicher eine absurde Vorstellung, für Frostbeulen auf Angelentzug vielleicht eine willkommene Alternative zur kalten Jahreszeit.

Mehr Infos unter: www.oppedrakebaek.nl