Störung beim Karpfenangeln

IssumStör

Gestern wurde ich netterweise von den FCNern Lukas, Inge und Blümchen zu einem Gewässer  eingeladen.
Also hieß es Tageskarte und ab geht die Lutzi!

Hauptzielfisch war der Karpfen. Als ich jedoch erfuhr, dass Störe des Öfteren Beifänge beim Karpfenangeln sind, freute ich mich sehr über die Möglichkeit auch diese Spezies mit etwas Glück an den Haken zu bekommen. Die erste Stunden blieb ich noch Zuschauer, da David noch unterwegs war u.a. um mir eine Tageskarte zu besorgen. Es dauerte eine knappe Stunde nach Ankunft, bis sich Joels „Funkelaut meldete. Resultat war ein schöner Stör, welcher gemäß der LFischVO in NRW wieder schonend in sein Element zurückdurfte.

IssumAls Blümchen mit meinem Tagesschein ankam, halfen mir Robin und Lukas äußerst kollegial beim Anfertigen zweier Rigs, da an diesem See das Fischen mit Haar strengstens verboten war und ich bis zu diesem Zeitpunkt lediglich Haarmontagen zum Karpfenangeln verwendet habe.
Also zeigten mir die beiden, wie man ein anderweitiges Rig bastelt und die Köder an diesem für eine optimale Präsentation anbringt.
Kurz danach kam der gute alte Stuijve, welcher dieses Gewässer wahrscheinlich besser als seine Westentasche kennt und zeigte mir schnell, wo Sandbänke und anzuwerfende Hot Spots sind.
Nach dem perfekten Platzieren beider Montagen blieb viel Zeit für diversen Angelsmalltalk in einer netten Runde bis in die Dunkelheit hinein. Doch dieser Smalltalk wurde durch einen aufschreienden Bissanzeiger gegen 23 Uhr unterbrochen. Kurz nach dem Aufheben der Rute vom Rod Pod bemerkte ich, dass es sich nicht um einen Bresen handeln kann. Für einen Karpfen war die Fluchteigenschaft des Fisches auch ungewöhnlich.

IssumUnmittelbar nach diesen Gedankengängen zeigte sich auch ein freudiger und agiler Stör an der Oberfläche, welcher nach einem kurzen Drill auch im Kescher wiederzufinden war. Natürlich durfte auch dieser nach einem kurz und knackigem Fotoshooting wieder Wasser zwischen den Kiemen spüren und wurde sorgsam zurückgesetzt.
Für den Rest der Nacht blieb es relativ ruhig, bis auf Robin, der den einzigen Karpfenrun der Nacht verzeichnete und den Cypriniden zudem leider im Drill verlor.
Einige Bresen sorgten desweiteren für vereinzelte Piepser beim Grundeln am Futterplatz. Eine von diesen Übeltätern konnte ich kurz nach Sonnenaufgang noch landen.

Danach hieß es auch schon Abbauen, ab nach Hüss!
Manchmal gibt es halt Störungen beim Karpfenangeln. Für mich jedoch eine willkommene Abwechslung!

Viele Grüße
Euer Kaspersio

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