Vegetarisch zum Erfolg

Es war meine erste Nacht am neuen 4 ha großen See. Mein Ziel war es den Karpfenbestand mal zu checken.
Schon beim Spotsuchen konnte ich zwei Karpfen aus den Seerosen schwimmen sehen.
Das gab mir schon ein echt tolles Gefühl, die linke Rute dort abzulegen.
Weil ich aber noch viel gekochten Mais und Tiegernüsse hatte, nahm ich ein wenig von allem mit.

So montierte ich meine Ruten und beköderte sie einmal mit 2 Tiegernüssen und einem pinken Pop-up Maiskorn, die andere Rute bestückte ich mit einer Maiskette und einem halben Pop-up.

Die linke Rute legte ich also ans Seerosenfeld, wo ich eine freigefressene Stelle gefunden habe. Da dachte ich mir: „Hier müssen die Nüsse hin.“
Ich fütterte den Mais wie einen Teppich.
Die rechte Rute mit dem Mais legte ich an einem überhängenden Busch und fütterte dort auch nur Mais.
Und dann konnte es schon losgehen.
Ich schlief nicht lange bis die ersten Laute von meiner Funke kamen.
So gegen halb 2 hatte ich einen Fallbiss und als ich vor den Ruten stand hab ich mir gedacht, ich kurbel die Rute mal auf Spannung.
Was dann passiert ist war verblüffend – Ich bekam zunächst keinen Kontakt zum Fisch.
Ich nahm die Rute auf und merkte, dass meine Schnur plötzlich von links nach rechts wanderte.
Nach weiterem Einkurbeln nahm ich Spannung auf und ja was soll ich sagen ich hatte meinen ersten Graskarpfen im Drill.
Glücklicherweise konnte ich durch Hilfe meines Freundes Alex den Fisch nach zwei harten Fluchten über den Kescherrand ziehen.
Und da war er dann, mein erster Amur am neuen Gewässer.

#Vegetarisch #Nüsse #FCN

Petri Heil und TL,

Euer Robert.

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